Critérium du Dauphiné 2025Vorschau 6. Etappe: Schlagabtausch am Berg

Thomas Goldmann

 · 13.06.2025

Critérium du Dauphiné 2025: Vorschau 6. Etappe: Schlagabtausch am BergFoto: Getty Images/Dario Belingheri
Auf der 6. Etappe könnten Jonas Vingegaard und Tadej Pogačar das Geschehen bestimmen
Die 6. Etappe des Critérium du Dauphiné 2025 von Valserhône nach Combloux verspricht mit 126,7 Kilometern und 2630 Höhenmetern eine anspruchsvolle Herausforderung für die Gesamtklassement-Favoriten.

Themen in diesem Artikel

6. Etappe des Critérium du Dauphine 2025 im Überblick

Das Höhenprofil der 6. EtappeFoto: A.S.O.Das Höhenprofil der 6. Etappe

Die 6. Etappe des Critérium du Dauphiné 2025 führt das Peloton über 126,7 Kilometer von Valserhône nach Combloux. Mit insgesamt 2630 Höhenmetern und fünf kategorisierten Anstiegen stellt die Etappe eine echte Herausforderung für die Favoriten auf den Gesamtsieg dar. Der Parcours bietet ideale Voraussetzungen für Attacken und könnte zu Abständen im Gesamtklassement führen. Besonders der finale Anstieg zur Côte de la Cry verspricht ein spannendes Finale, bei dem die Top-Favoriten wie Tadej Pogačar, Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel sich einen Schlagabtausch liefern könnten.

Anspruchsvolles Streckenprofil mit fünf kategorisierten Anstiegen

Die 6. Etappe auf der KarteFoto: A.S.O.Die 6. Etappe auf der Karte

Die Etappe beginnt in Valserhône und führt die Fahrer zunächst über wellige Straßen in Richtung Südosten. Nach etwa 35 Kilometern wartet mit der Côte de Villy-le-Pelloux der erste kategorisierte Anstieg des Tages. Mit 0,8 Kilometern Länge bei einer durchschnittlichen Steigung von 8,1 Prozent ist dieser Anstieg der Kategorie 4 zwar kurz, aber steil und könnte bereits für erste Selektionen im Feld sorgen. Es folgt eine längere Abfahrt, bevor nach 59 Kilometern der Col des Fleuries als Anstieg der 3. Kategorie in Angriff genommen wird. Dieser 5,1 Kilometer lange Anstieg weist eine durchschnittliche Steigung von 4,4 Prozent auf und dürfte das Feld weiter ausdünnen.

Die entscheidende Phase der Etappe beginnt nach etwa 87 Kilometern mit der Côte du Mont-Saxonnex. Dieser Anstieg der 1. Kategorie erstreckt sich über 5,4 Kilometer und weist eine durchschnittliche Steigung von beachtlichen 8,7 Prozent auf. Nach einer technisch anspruchsvollen Abfahrt folgt bei Kilometer 120 die Côte de Domancy. Mit 2,4 Kilometern Länge und 8,6 Prozent durchschnittlicher Steigung ist dieser Anstieg der 2. Kategorie zwar kurz, aber äußerst steil und könnte als Sprungbrett für Angriffe dienen.

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Finale auf der Côte de la Cry

Der Schlussanstieg zur Côte de la CryFoto: A.S.O.Der Schlussanstieg zur Côte de la Cry

Das große Finale der Etappe bildet der Schlussanstieg zur Côte de la Cry. Dieser 2,7 Kilometer lange Anstieg der 2. Kategorie weist eine durchschnittliche Steigung von 8,2 Prozent auf und führt die Fahrer auf eine Höhe von 1190 Metern. Die steilen Rampen bieten ideale Voraussetzungen für Attacken der Gesamtklassement-Favoriten. Hier könnte sich entscheiden, wer am Ende des Tages das Gelbe Trikot trägt und mit einem Vorsprung in die entscheidenden Etappen geht.

Die Anstiege der 6. Etappe im Überblick

  • Côte de Villy-le-Pelloux: - Länge: 0,8 Kilometer - Durchschnittssteigung: 8,1% - Kategorie: 4
  • Col des Fleuries: - Länge: 5,1 Kilometer - Durchschnittssteigung: 4,4% - Kategorie: 3
  • Côte du Mont-Saxonnex: - Länge: 5,4 Kilometer - Durchschnittssteigung: 8,7% - Kategorie: 1
  • Côte de Domancy: - Länge: 2,4 Kilometer - Durchschnittssteigung: 8,6% - Kategorie: 2
  • Côte de la Cry: - Länge: 2,7 Kilometer - Durchschnittssteigung: 8,2% - Kategorie: 2 - Höhe: 1190 Meter

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