Giro d'Italia Women 2025Vorschau 2. Etappe: Stetig bergauf

Leon Weidner

 · 07.07.2025

Höhenprofil der 2. Etappe
Foto: RCS Sport
Vom 6. Juli bis zum 13. Juli steht der Giro d'Italia Women 2025 im Rennkalender der Profifahrerinnen. Die 8 Etappen führen die Fahrerinnen von Bergamo bis nach Imola. Das ist die 2. Etappe.

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Die wichtigsten Infos zur 2. Etappe des Giro d’Italia Women 2025

Strecke der 2. Etappe der Italien-Rundfahrt 2025

Höhenprofil der 2. EtappeFoto: RCS SportHöhenprofil der 2. Etappe

Die zweite Etappe des Giro d'Italia Women 2025 von Clusone nach Aprica wartet mit einem anspruchsvollen Profil auf die Fahrerinnen. Nach dem Start in Clusone geht es zunächst bergab bis nach Lovere am Iseosee. Von dort führt die Strecke stetig ansteigend durch das Val Camonica bis nach Edolo. Der entscheidende Schlussanstieg erfolgt über die alte Straße von Corteno Golgi hinauf nach Aprica. Obwohl keine großen Pässe zu bewältigen sind, dürfte die Etappe mit ihrem welligen Profil und dem stetigen Anstieg nach Aprica die Klassementfahrerinnen fordern.

Die 2. Etappe auf der KarteFoto: RCS SportDie 2. Etappe auf der Karte

Sportliche Einschätzung zur 2. Etappe

Niamh Fisher-Black gewinnt auf der 3. Etappe 2024, die ähnlich profiliert war, wie die diesjährige 2. EtappeFoto: Getty Images/Luc ClaessenNiamh Fisher-Black gewinnt auf der 3. Etappe 2024, die ähnlich profiliert war, wie die diesjährige 2. Etappe

Ein Tag für die Gesamtklassement-Fahrerinnen dürfte noch nicht gekommen sein. Zwar weist der Streckenverlauf fast durchgehend eine leichte Steigung auf, jedoch sind die Prozentzahlen der Steigungen nicht ausreichend, um für größere Abstände zu sorgen. Die 2. Etappe könnte durchaus eine Gelegenheit für eine Gruppe darstellen, aus der sich die stärkste Fahrerin wenige Kilometer vor Ziel absetzt, oder durch einen Sprint aus der Gruppe heraus gewinnt. Die kurze Rampe bei Santicolo kurz vor dem Ziel könnte nochmals für eine Selektion sorgen. Aber auch eine Ankunft des Feldes könnte sich ergeben, bei der eine Allrounderin sich im Zielsprint durchsetzt. Sollte es zu keiner Soloankunft kommen, gewinnt die stärkste Sprinterin, da die letzten 600 Meter nahezu flach verlaufen.

Leon Weidner

Werkstudent

Leon Philip Weidner ist Kölner, verfolgt den Profi-Radsport intensiv und ist selbst leidenschaftlich auf dem Rennrad unterwegs. Neben langen Kilometern im Sattel des Straßenrads sitzt er auch regelmäßig auf dem Zeitfahrrad – stets mit dem nächsten Triathlon im Blick. Seine Expertise verbindet sportliche Praxis mit Szenewissen.

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