Zum Abschluss der zweiten Woche wartet auf die Klassementfahrer schon ein vorgezogener Ruhetag, bevor dann am Montag auch wirklich frei ist. Nur 200 Höhenmeter stehen auf dem Programm, verteilt auf 157 Kilometer zwischen Voghera und Mailand.
Zunächst führt die Strecke in einem kleinen Bogen nach Osten nach Pavia, bevor es dann auf der historischen Mailand-Sanremo-Route in die Modemetropole und die Hauptstadt der Lombardei geht. Dort erwartet das Feld einen Rundkurs über 16,3 Kilometer, der vier Mal zu absolvieren ist.
Obwohl innerstädtisch, warten auch auf der Runde kaum Gefahren, es gibt nur wenig Kurven. Die letzte davon ist zwei Kilometer vom Zielstrich entfernt.
Die letzten sechs Male, die der Giro in Mailand gastierte, war es jedes Mal das Ende der gesamten Rundfahrt. Fünf Mal in Form eines Zeitfahrens. Aber 2015 hätte es einen Massensprint geben sollen. Den verhinderten aber die beiden Ausreißer Iljo Keisse und Luke Durbridge, die ein paar Sekunden vor dem Feld die Ziellinie überquerten und den Sprintern die Laune vermiesten.
Das wird dieses Mal kaum passieren. Die Strecke ist komplett flach, kurz, hat im Finale, das zudem auf einem Rundkurs ausgetragen wird, kaum Schwierigkeiten. Es müsste etwas Außergewöhnliches passieren, um hier die Massenankunft zu verhindern. Leichter wird es für die Sprinter bis Rom jedenfalls nicht mehr. Zumal sie danach kaum noch Chancen bekommen werden.