Giro d’Italia 2026Vorschau 15. Etappe: Massensprint in Mailand

Sebastian Lindner

 · 23.05.2026

Giro d’Italia 2026: Vorschau 15. Etappe: Massensprint in MailandFoto: Getty Images / Tim de Waele
2015 endete der Giro in Mailand. Iljo Keisse und Luke Durbridge vermiesten den Sprintern damals das große Finale und schafften es kurz vor dem Feld ins Ziel - mit dem besseren Ende für den Belgier.
​Vom 8. bis 31. Mai bestimmt der Giro d’Italia 2026 das Geschehen im Radsport. Von Bulgarien führt die Strecke der 109. Auflage über 21 Teilstücke und knapp 3500 Kilometer nach Rom. Das ist die 15. Etappe.

Themen in diesem Artikel

​Die wichtigsten Infos zur 15. Etappe des Giro d’Italia 2026

  • Sonntag, 24. Mai: Voghera - Mailand
  • 157 Kilometer, 200 Höhenmeter (flach)
  • keine Bergwertungen
  • Zwischensprint KM 49,6
  • Red Bull Kilometer: KM 114,8
  • Start: 13:40 Uhr, Zielankunft: ca. 17:16 Uhr
  • Liveticker und Ergebnisse

Die Strecke der 15. Etappe der Italien-Rundfahrt

Das Profil der 15. Etappe des Giro d’Italia 2026Foto: RCSDas Profil der 15. Etappe des Giro d’Italia 2026

Zum Abschluss der zweiten Woche wartet auf die Klassementfahrer schon ein vorgezogener Ruhetag, bevor dann am Montag auch wirklich frei ist. Nur 200 Höhenmeter stehen auf dem Programm, verteilt auf 157 Kilometer zwischen Voghera und Mailand.

Zunächst führt die Strecke in einem kleinen Bogen nach Osten nach Pavia, bevor es dann auf der historischen Mailand-Sanremo-Route in die Modemetropole und die Hauptstadt der Lombardei geht. Dort erwartet das Feld einen Rundkurs über 16,3 Kilometer, der vier Mal zu absolvieren ist.

Obwohl innerstädtisch, warten auch auf der Runde kaum Gefahren, es gibt nur wenig Kurven. Die letzte davon ist zwei Kilometer vom Zielstrich entfernt.

Die Strecke der 15. Etappe des Giro d’Italia 2026Foto: RCSDie Strecke der 15. Etappe des Giro d’Italia 2026

Sportliche Einschätzung zur 15. Etappe des Giro d’Italia 2026

Die letzten sechs Male, die der Giro in Mailand gastierte, war es jedes Mal das Ende der gesamten Rundfahrt. Fünf Mal in Form eines Zeitfahrens. Aber 2015 hätte es einen Massensprint geben sollen. Den verhinderten aber die beiden Ausreißer Iljo Keisse und Luke Durbridge, die ein paar Sekunden vor dem Feld die Ziellinie überquerten und den Sprintern die Laune vermiesten.

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Das wird dieses Mal kaum passieren. Die Strecke ist komplett flach, kurz, hat im Finale, das zudem auf einem Rundkurs ausgetragen wird, kaum Schwierigkeiten. Es müsste etwas Außergewöhnliches passieren, um hier die Massenankunft zu verhindern. Leichter wird es für die Sprinter bis Rom jedenfalls nicht mehr. Zumal sie danach kaum noch Chancen bekommen werden.

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