„Das wird die schwerste Etappe dieser Deutschland Tour – auch im Vergleich zum folgenden Tag. Wir habe alles an Steigungen mitgenommen, was möglich war. Ich hoffe, dass das Feld heute richtig auseinandergeht. Unterwegs fahren wir zu Füßen des Hermannsdenkmals vorbei. Das ist eine wunderschöne Kulisse. Und kurz darauf über einen weiteren Anstieg, die Gauseköte, wo Zuschauer auf einer Wiese am Streckenrand schön sitzen können. Weil die Etappe schon am Anfang schwer ist, könnte es auf der Fahrt ins Sauerland eine starke Ausreißergruppe und ein schnelles Rennen geben. Der Zieleinlauf in Arnsberg ist zwar flach, aber die Schlussrunde im Sauerland rund um Arnsberg und Neheim hat es noch einmal in sich! Es sind keine riesigen Berge, aber es geht nur rauf und runter und ist auch fahrtechnisch anspruchsvoll. Vom letzten Berg sind es noch vier Kilometer bis ins Ziel. Heute sind es zwar nur 2.200 Höhenmeter, aber das Finale ist schwerer als morgen.“
Hot-Spot: Die Strecke unterhalb des Hermannsdenkmals. Das sollte man mal gesehen haben. Von der Strecke kann man die Statue mit einer kleinen Wanderung besuchen. Es lohnt sich, mit der Familie hinzufahren. In Nordrhein-Westfalen sind zu dieser Zeit Schulferien.
Fabian Wegmann weiß, wie schwer es ist, die Wünsche der Rennfahrer mit den Auflagen eines Rennveranstalters und den Sicherheitsanforderungen zusammenzubringen. Der 45-jährige Münsteraner, einst als Profi unter anderem bei den Teams Gerolsteiner und Milram mit drei deutschen Meistertiteln erfolgreich, war an der Planung der Strecke beteiligt und stellt die fünf Renntage vor.