Red Bull-Bora-hansgroheTeam mit Lipowitz und Evenepoel gewinnt Mannschaftszeitfahren

Andreas Kublik

 · 29.01.2026

Red Bull-Bora-hansgrohe: Team mit Lipowitz und Evenepoel gewinnt MannschaftszeitfahrenFoto: Getty Images
Erfolgreich: Team Red Bull-Bora-hansgrohe beim Mannschaftshzeitfahren auf Mallorca
Gelungene Generalprobe: Team Red Bull-Bora-hansgrohe hat das Mannschaftszeitfahren auf Mallorca gewonnen. Für die Formation mit Florian Lipowitz und Remco Evenepoel war es eine gelungene Generalprobe für den Wettbewerb, der auch bei der kommenden Tour de France auf dem Programm steht

Vier Sekunden machten nach 23,8 Kilometern den Unterschied. Mit diesem Vorsprung gewann Red Bull-Bora-hansgrohe die Trofeo Ses Salines, ein Mannschaftszeitfahren im Rahmen der Rennserie Challenge Mallorca. Für die weitgehend flache Strecke zwischen Ses Salines und Colonia Sant Jordi benötigte die siebenköpfige Formation 23:55 Minuten und siegte vier Sekunden vor Team Movistar und 17 Sekunden vor Jayco-AlUla. Die siegreiche Fahrt mit 59,707 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit war eine gelungene Generalprobe für die 1. Etappe der kommenden Tour de France. Am 4. Juli steht beim Saisonhöhepunkt zum Auftakt ein 19 Kilometer langes Mannschaftszeitfahren in Barcelona auf dem Programm. Angeführt wurde das Red-Bull-Aufgebot vom Tour-Dritten Florian Lipowitz und Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel. Für beide war es der erste Renneinsatz in dieser Saison. Evenepoel, der belgische Tour-Dritte von 2024, ist erst zum Jahreswechsel neu zum Team gestoßen. Das Aufgebot komplettierten Nico Denz aus Waldshut, der Belgier Maxim van Gils sowie die drei Italiener Matteo Cattaneo, Gianni Moscon und Lorenzo Finn.

Als zweites deutsches Team stand Rembe-rad-net am Start. Die Mannschaft mit Lizenz als Continental-Team landete mit 2:06 Minuten Rückstand auf Rang 17 unter 21 Teilnehmern.

Andreas Kublik ist seit einem Vierteljahrhundert als Profisport-Experte für TOUR an den Rennstrecken der Welt unterwegs – vom Ironman in Hawaii, über unzählige Weltmeisterschaften von Australien bis Katar und festem Dienstreise-Ziel Tour de France. Selbst begeisterter aktiver Radsportler mit Hang zum Leiden – egal, ob bei Mountainbike-Marathons, Ötztaler oder einem schmerzhaften Selbsterfahrungstrip auf dem Pavé von Paris-Roubaix.

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