Mailand-San Remo 2026Der Radsport-Frühjahrsklassiker kratzt an der 300-Kilometer-Marke

Andreas Kublik

 · 27.02.2026

Mailand-San Remo 2026: Der Radsport-Frühjahrsklassiker kratzt an der 300-Kilometer-MarkeFoto: RCS
Die Strecke von Mailand-San Remo
​Die Strecke von Mailand-San Remo wird noch länger als im Vorjahr: Die Profis müssen bei den Männern 289 Kilometer absolvieren - neun Kilometer mehr als im Vorjahr

Los geht es am 21. März wie in den vergangenen Jahren in Pavía, einige Dutzend Kilometer südlich vom Stadtrand von Mailand. Die Strecke ist bei der 117. Auflage aber neun Kilometer länger als im Vorjahr, als sich Mathieu van der Poel am Ende eines packenden Dreikampfs vor dem Italiener Filippo Ganna und dem Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar durchsetzte. Zwischen dem Startort Pavia und der Ziellinie in San Remo liegen im Jahr 2026 nämlich 298 Kilometer. Im Vorjahr waren es 289 Kilometer. Das machte Rennveranstalter RCS am heutigen Freitag (27. Februar) öffentlich. Die zusätzlichen Kilometer werden auf einer kleinen Schleife südlich von Pavia in der Po-Ebene gefahren.

Die Schlüsselstellen bleiben die gleichen

Das Höhenprofil von Mailand-San Remo bei den MännernFoto: RCSDas Höhenprofil von Mailand-San Remo bei den Männern

Grundsätzlich bleibt die Strecke mit ihren Schlüsselstellen weitgehend die gleiche. Es geht über den Turchino-Pass an die Mittelmeerküste bei Genua, von dort auf der Küstenstraße Via Aurelia zu den Anstiegen Cipressa und Poggio. Letzterer liegt 5,6 Kilometer vor dem Ziel im Zentrum von San Remo. Mailand-San Remo, in Italien “La Classicissima” genannt, bleibt so mit großem Abstand das längste Eintagesrennen im Profiradsport. Wie die Strecke im Rennen der Frauen in diesem Jahr aussehen wird oder ob sie sich im Vergleich zum Vorjahr ändert, dazu machte RCS in der Pressemitteilung keine Angaben.

Andreas Kublik ist seit einem Vierteljahrhundert als Profisport-Experte für TOUR an den Rennstrecken der Welt unterwegs – vom Ironman in Hawaii, über unzählige Weltmeisterschaften von Australien bis Katar und festem Dienstreise-Ziel Tour de France. Selbst begeisterter aktiver Radsportler mit Hang zum Leiden – egal, ob bei Mountainbike-Marathons, Ötztaler oder einem schmerzhaften Selbsterfahrungstrip auf dem Pavé von Paris-Roubaix.

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