Zwei Anstiege feiern ihr Comeback beim Omloop Het Nieuwsblad und verändern das Finale des ersten World-Tour-Rennens in Europa: Tenbosse und Parikeberg. Sowohl bei den Männern wie bei den Frauen sind die beiden Steilstücke nach einer Pause bei der nächsten Auflage am 28. Februar wieder Teil der Rennstrecke. Sie wurden vom Veranstalter Flanders Classics nach der Fahrt über den Berendries und dem eigentlichen Finale mit der Mauer von Geraardsbergen und dem Bosberg platziert, ehe es auf den letzten Kilometer zum Ziel in Ninove geht. Der Schlussteil entspricht dem früheren Verlauf der Flandern-Rundfahrt, dem Höhepunkt der Klassikersaison in Belgien. Der Omloop beginnt am Radstadion t’Kuipke in Gent und führt bei den Männern über insgesamt 207 Kilometer, bei den Frauen über 137 Kilometer. Im Vorjahr auf dem alten Parcours siegte bei den Männern der Norweger Søren Wærenskjold (Uno X), bei den Frauen überraschte die Belgierin Lotte Claes von der Equipe Arkéa als Ausreißerin.
Was sagen die Profis zur leicht veränderten Strecke? “Das Ergebnis der Streckenänderung ist, dass der Teil um den Molenberg wieder wichtiger wird, genau wie die Abfolge von Mauer und Bosberg am Ende. Aber in jedem Fall ist die Wahrscheinlichkeit auf diesem Parcours größer, dass ein größeres Feld nach Ninove kommt", sagt Oliver Naesen auf www.nieuwsblad.be. Das Rennen erlebt bei den Männern bereits seine 81. Auflage. Es ist Auftakt des Opening Weekend, das am folgenden Tag (Sonntag, 1. März) mit der 78. Auflage des Rennens Kuurne-Brüssel-Kuurne komplettiert wird.