Omloop Het Nieuwsblad 2026Vollering siegt bei den Frauen - dank Vorarbeit von Koch

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 · 28.02.2026

Omloop Het Nieuwsblad 2026: Vollering siegt bei den Frauen - dank Vorarbeit von KochFoto: Getty Images / Luc Claessen
Demi Vollering strahlt mit dem Siegerpokal beim Omloop Het Nieuwsblad.

Für die Frauen begann die Klassikersaison mit dem Omloop Het Nieuwsblad. Am Ende setzte sich Demi Vollering (FDJ-Suez) im Zwischensprint gegen Kasia Niewiadoma (Canyon-SRAM-Zondacrypto) durch. Großen Anteil am Sieg ihrer Teamkollegin hatte Franziska Koch.

​Wie bei den Männern läutete am Samstag auch bei den Frauen Omloop Het Nieuwsblad die Klassikersaison 2026 ein. Die Entscheidung fiel im Zweierspring zwischen Demi Vollering (FDJ United – Suez) und Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – Zondacrypto) um den Sieg, den Europameisterin Vollering für sich entschied. Platz drei sicherte sich 21 Sekunden später Lorena Wiebes (SD Worx – Protime). Franziska Koch (FDJ United – Suez) erreichte zeitgleich den fünften Platz und leistete wichtige Arbeit für den Sieg ihrer Teamkollegin Vollering.

Für die Frauen standen 137,2 Kilometer auf dem Programm. Ab der Kopfsteinpflasterpassage Holleweg gleichen die letzten rund 60 Kilometer der Strecke dem Kurs der Männer. Insgesamt mussten neun Hellingen und fünf Kopfsteinpflasterpassagen bewältigt werden.​

Das Höhenprofil des FrauenrennensFoto: Flanders ClassicsDas Höhenprofil des Frauenrennens

Vollering stand in den Vorjahren bereits auf dem Podest des Omloop Het Nieuwsblad, allerdings nie auf dem ersten Platz. 2022 landete sie beim Klassiker auf Platz zwei, im Vorjahr erreichte sie das Ziel auf Rang drei. „Es freut mich, dass ich es nun zu Ende bringen konnte. Im Vorfeld hatte ich gedacht, dass ich gewinnen kann – dass ich es aber auch wirklich geschafft habe, macht mich stolz“, sagte Vollering im Siegerinterview.

​Omloop Het Nieuwsblad 2026 der Frauen - Ergebnisse

So lief der Omloop Nieuwsblad der Frauen 2026

Die Ausreißergruppe des Tages bestand aus Lea Lin Teutenberg (Lotto-Intermarché), Émilie Fortin (Minimax) sowie Jony van den Eijnden und Britt de Grave (beide Citymesh-Customm). Allerdings wurden Teutenberg und van den Eijnden frühzeitig wieder eingeholt. Kaum besser lief es für Liane Lippert (Movistar), die in der ersten Rennhälfte stürzte.

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Aufgrund der Wetterbedingungen – Regen und Wind – teilte sich das Feld zwischenzeitlich. Elise Chabbey (FDJ United – Suez), Nina Berton (EF Education – Oatly), Eleonora Gasparrini (UAE – ADQ) und Kamilla Aasebo (Uno-X Mobility) nutzten diese Situation, um aus dem Feld davonzufahren. Allerdings konnten sie nur einen Vorsprung von rund 30 Sekunden herausfahren.

An der Muur van Geraardsbergen leistete Koch dann die entscheidende Vorarbeit für ihre Kapitänin Vollering. Nur Niewiadoma konnte ihrer Tempoverschärfung folgen. Als das Trio zur Spitzengruppe aufschloss, setzten sich Vollering und Niewiadoma als Duo ab. Gemeinsam erreichten sie die Flamme Rouge, wo Vollering die besseren Sprintbeine bewies.

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