Kein AprilscherzRed-Bull-Profi Evenepoel gibt Debüt bei der Flandern-Rundfahrt

Andreas Kublik

 · 01.04.2026

Kein Aprilscherz: Red-Bull-Profi Evenepoel gibt Debüt bei der Flandern-RundfahrtFoto: Getty Images/David Pastor Andres
Remco Evenepoel
Remco Evenepoel soll erstmals am Start der Flandern-Rundfahrt stehen. Das gab sein Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe heute bekannt

Es soll kein Aprilscherz sein, aber es ist sicher eine Osterüberraschung für viele Radsportfans. Remco Evenepoel gibt sein Debüt bei der Flandern-Rundfahrt, dem wichtigsten Radrennen in seiner Heimat Belgien. Das gab sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe in einer Pressemitteilung am 1. April bekannt - nur vier Tage vor dem Start des Rennens. Zuvor hatte der 26-jährige Belgier seinen Start am kommenden Sonntag (5.4.) bereits über seine Social-Media-Accounts publik gemacht.

Ein langfristig geplantes Projekt

Laut Pressemitteilung seines Arbeitgebers handelt es sich aber um keine kurzfristige Entscheidung, den schweren Frühjahrsklassiker erstmals in Angriff zu nehmen. Der Start bei dem Frühjahrsklassiker soll von langer Hand geplant gewesen sein. “Die Verbindung zwischen Remco und der Flandern-Rundfahrt ist tief und emotional. Ein Plan wie dieser entsteht nicht kurzfristig. Wir haben das Thema bewusst unter dem Radar gehalten, um den Moment für die Fans als Überraschung – ausgerechnet am 1. April – zu setzen. Dass wir das über 100 Tage intern halten konnten, spricht für den Zusammenhalt in diesem Team”, sagte Teamchef Ralph Denk laut Pressemitteilung. Im vorläufigen Aufgebot des Rennstalls für die Flandern-Rundfahrt stehen auch Mick und Tim van Dijke, Gianni Vermeersch, Laurence Pithie sowie Jan Tratnik und Jarrad Drizners. Zuletzt trat Evenepoel bei der Katalonien-Rundfahrt als Helfer des deutschen Tour-de-France-Dritten Florian Lipowitz auf.


Andreas Kublik ist seit einem Vierteljahrhundert als Profisport-Experte für TOUR an den Rennstrecken der Welt unterwegs – vom Ironman in Hawaii, über unzählige Weltmeisterschaften von Australien bis Katar und festem Dienstreise-Ziel Tour de France. Selbst begeisterter aktiver Radsportler mit Hang zum Leiden – egal, ob bei Mountainbike-Marathons, Ötztaler oder einem schmerzhaften Selbsterfahrungstrip auf dem Pavé von Paris-Roubaix.

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