Julian Alaphilippe will sich zurück in die Weltspitze kämpfen. Nachdem er 2021 seinen Weltmeistertitel vom Vorjahr verteidigen konnte, musste der Franzose in den darauffolgenden beiden Jahren einige Dämpfer einstecken. Nach seinem schweren Sturz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2022, bei dem sich Alaphilippe das Schulterblatt und zwei Rippen bracht, kam der Klassikerspezialist bislang nicht wieder richtig in Tritt.
Das soll sich im nächsten Jahr ändern, vor allem auch, weil sein Vertrag bei seinem aktuellen Team Soudal - Quick Step Ende 2024 ausläuft. “Es wird eine wichtige Saison für mich, in der ich versuchen werde, auf höchstem Niveau zu fahren... das ist nie einfach”, sagte der 31-Jährige während eines Q&A auf der virtuellen Plattform BKOOL.
In seinem Vertragsjahr will Alaphilippe möglichst früh glänzen. Im Fokus steht dabei ein Rennen, bei dem er bisher noch kein Spitzenresultat eingefahren hat: “Mein erstes großes Ziel wird die Flandern-Rundfahrt sein, aber ich fahre auch vorher schon wichtige Rennen wie Strade Bianche, Mailand-San Remo und die anderen flämischen Klassiker”, erklärte Alaphilippe. “Was danach kommt, das besprechen wir noch mit den Sportdirektoren.”
Bei der Flandern-Rundfahrt war Alaphilippe in den vergangenen Jahren allerdings bislang wenig erfolgreich. Bei seinem Debüt 2020 musste er nach einer Kollision mit einem Begleitmotorrad aufgeben, im Jahr darauf belegte er lediglich Platz 42, setzte 2022 die “Ronde” aus und konnte auch in diesem Jahr nach einem frühen Massensturz, in den er verwickelt war und sich eine Knieverletzung zuzog, keine nennenswerte Platzierung erreichen (51.).

Werkstudent