Andreas Kublik
· 16.03.2026
Der wahre Auftakt der Klassikersaison, das erste der fünf sogenannten Monumente. In Italien nennen sie das Rennen La Classicissima, also den „Superklassiker“, oder „La Primavera“, die Fahrt in den Frühling aus der oft noch nebligen Po-Ebene ans Mittelmeer. Bei den Männern das längste Rennen der Saison über fast 300 Kilometer. Bei den Frauen gab es erst im vergangenen Jahr nach langer Pause wieder ein Rennen.
21. MÄRZ
2. Auflage
Premiere 2025
21. MÄRZ
117. Auflage
Premiere 1907
Der TOUR-Tipp: Die Auffahrt zum Poggio darf als Fixpunkt gelten. Die Piazza della Libertà in Poggio di Sanremo, von der sich die Rennfahrer nach dem letzten Anstieg in die Schussfahrt Richtung Ziel stürzen, ist ein Treffpunkt für Fans.
Flanderns Schönste nennen die Belgier das wichtigste Radrennen in ihrer Heimat – die traditionsreiche Veranstaltung ist so etwas wie der Stolz der Flamen und ein Frühlingsfest am Straßenrand. Die gepflasterten Steilstücke, die Hellingen, sind die Schlüsselstellen des Rennens. Die Radprofis schwitzen, die Fans trinken.
5. APRIL
23. Auflage
Premiere 2004
5. APRIL
110. Auflage
Premiere 1913
Am Oude Kwaremont drängen sich die Massen; Tadej Pogačar hat dort das Rennen zuletzt zu seinen Gunsten entschieden, der steile und rutschige Koppenberg hat schon viele Profis zum Fußmarsch gezwungen, aber der Paterberg, das letzte Steilstück vor dem Ziel, bietet den besten Blick darauf, wer das Rennen voraussichtlich gewinnt.
Man nennt das Rennen die Fahrt durch die „Hölle des Nordens“ – die Strecke ist weitgehend flach, aber wegen der langen Pavé-Stücke dennoch äußerst schmerzhaft. Erstmals starten Männer und Frauen bei Paris-Roubaix am gleichen Tag und erreichen mit rund eineinhalb Stunden Abstand das Ziel im Velodrom von Roubaix.
Die Strecke der Männer im Detail
Die Strecke der Frauen im Detail
5. APRIL
6. Auflage
Premiere 2021
5. APRIL
123. Auflage
Premiere 1896
Im Wald von Arenberg beginnt das Rennen der Männer meist richtig, aber die Entscheidung fällt oft auf dem 5-Sterne-Sektor Carrefour de l’Arbre, wo ein dichtes und lärmendes Fan-Spalier auf die Raprofis wartet – und Männer wie Frauen passieren
Das wichtigste Radrennen der Niederlande feiert in diesem Jahr 60. Geburtstag. Damit gilt es als Jüngling und zählt daher nicht zu den fünf Monumenten. Sportlich jedoch auf Augenhöhe mit den anderen Frühjahrsklassikern.
19. APRIL
13. Auflage
Premiere 2001
19. APRIL
61. Auflage
Premiere 1966
Der Cauberg ist so etwas wie die Startrampe zum Sieg – das Ziel in Berg-en-Terblijt liegt vom höchsten Punkt nur noch rund 2,5 Kilometer entfernt. Das Peloton passiert den Anstieg in Valkenburg bis zu fünfmal (bei den Frauen), dazu gibt es reichlich Einkehrmöglichkeiten an der Ruine der namensgebenden Valkenburg.
Der topographisch schwerste Frühjahrsklassiker. Bei den Männerns sind mehr als 4.000 Höhenmeter zu klettern. „LBL“ heißt auch „La Doyenne“, die Dienstälteste. Die erste Austragung fand 1892 statt, vier Jahre vor der Premiere von Paris-Roubaix
26. APRIL
10. Auflage
Premiere 2017
26. APRIL
112. Auflage
Premiere 1892
Die Mischung aus Erreichbarkeit (direkt an der Autobahnausfahrt), Weitblick und Schwierigkeit macht die Côte de la Redoute zum Treffpunkt der internationalen Radsport-Fans. Sie beginnt am nördlichen Ortsrand von Sougné. Alternative ist das Steilstück La Roche-aux-Faucons, der letzte lange und steile Anstieg des Rennens, nördlich von Méry (Esneux) gelegen.

Redakteur