KarriereendeEllen van Dijk - Die Zeitfahrspezialistin

Leon Weidner

 · 29.11.2025

Karriereende: Ellen van Dijk - Die ZeitfahrspezialistinFoto: Getty Images/Luc Claessen
Ellen Van Dijk hört nach dieser Saison auf
In der Saison 2025 haben viele große Namen aus dem Peloton ihr Karriereende verkündet. Zeit sich noch einmal ihren größten Momenten auf dem Sattel zu widmen und zurückzublicken. Hier im Porträt: Ellen van Dijk.

Mit unzähligen Titeln im Zeitfahren und 20 Jahren im Profiradsport ist für Ellen van Dijk nach dieser Saison Schluss. Ihre Karriere beginnt vor 19 Jahren beim Team Vrienden van het Platteland, für das van Dijk 2006 das erste Mal als Profi fuhr. Auf der Bahn ging es für die junge Niderländerin bei den Weltmeisterschaften direkt nach ganz vorne – 2008 konnte sie bereits die Goldmedaille beim Scratch-Rennen gewinnen.



Insgesamt holte die Niederländerin drei WM-Titel im EinzelzeitfahrenFoto: Getty Images/Con ChronisInsgesamt holte die Niederländerin drei WM-Titel im Einzelzeitfahren

Seriensiegerin auf dem Zeitrad

2013 triumphierte van Dijk mit der Gesamtwertung bei der Bloeizone Fryslân Tour, welche sie insgesamt fünf Mal als beste Fahrerin abschließen sollte, und konnte ihre Saison mit dem WM-Titel im Einzelzeitfahren krönen. Nur ein Jahr später feierte sie ihren ersten großen Erfolg bei einem Eintagesrennen und siegte bei der Flandern-Rundfahrt. Den EM-Titel im Einzelzeitfahren sicherte sich die Niederländerin gleich vier Jahre in Folge, von 2016 bis 2019 und fügte den Siegen zwei weitere bei Dwars door Vlaanderen und einen beim Omloop van het Hageland hinzu. Ganze acht Jahre nach ihrem ersten WM-Titel im Einzelzeitfahren, gewann sie diesen erneut und konnte auch beim EM-Straßenrennen triumphieren. Ihren WM-Titel verteidigte van Dijk auch im Jahr darauf.

Nach einem Jahr Schwangerschaftspause 2023, kehrte Ellen van Dijk für zwei weitere Jahre zum Radsport zurück, beendete in dieser Saison ihre Karriere mit den Worten „Ich genieße es immer noch sehr. Und ich denke, dass Zeitfahren das Schönste ist, was es gibt, aber Radsport besteht nicht nur aus Zeitfahren“.

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