Deutscher Cyclocross-KaderKleines Aufgebot bei WM

Andreas Kublik

 · 24.01.2026

Deutscher Cyclocross-Kader: Kleines Aufgebot bei WMFoto: dpa/pa
Meisterlich: Eike Behrens ist der aktuelle Deutsche Meister im Cross der U23-Klasse
Für die Cyclocross-WM vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 hat der deutsche Radsportverband ein kleines Aufgebot angekündigt. Die Deutschen Meister sind nicht dabei.

Der deutsche Radsportverband German Cycling hat sein Aufgebot für die Querfeldein-Weltmeisterschaft im niederländischen Hulst bekanntgegeben. Bei den Titelkämpfen vom 30. Januar bis 1. Februar werden die Deutschen Meister fehlen. Marcel Meisen, der seine internationale Karriere nach der Saison 2024/25 beendet hatte, startet nur noch national. Judith Krahl muss wichtige Prüfungen in ihrem Studium absolvieren. Angeführt wird die deutsche Nationalmannschaft von Mountainbiker Fabian Eder aus Töging, jüngst Zweiter hinter Meisen bei den Deutschen Meisterschaften in Bensheim.



Im Eliterennen der Frauen wird es keine deutsche Starterin geben. Die Nachwuchsklassen sind hingegen gut besetzt: In der U23-Klasse der Männer sollen der deutsche U23-Titelträger Eike Behrens aus Hamburg, der Dritte des DM-Eliterennens Hannes Degenkolb (Lauter-Bernsbach), Silas Kuschla (Hannover) und Max Heiner Oertzen (Hamburg) starten. In der U19-Klasse sind die nominiert: die Junioren Alwin Beyer (Neuhausen)
Niclas Look (Haag) und Jan Prell (Halle/Saale) sowie die Juniorinnen Beatrix Attelmann (München) und Amandine Jakob (Eisenach)

Wintersportler: Mountainbiker Fabian Eder (vorne links) bestreitet im Februar die Weltmeisterschaft auf dem CrossradFoto: dpa/paWintersportler: Mountainbiker Fabian Eder (vorne links) bestreitet im Februar die Weltmeisterschaft auf dem Crossrad

Andreas Kublik ist seit einem Vierteljahrhundert als Profisport-Experte für TOUR an den Rennstrecken der Welt unterwegs – vom Ironman in Hawaii, über unzählige Weltmeisterschaften von Australien bis Katar und festem Dienstreise-Ziel Tour de France. Selbst begeisterter aktiver Radsportler mit Hang zum Leiden – egal, ob bei Mountainbike-Marathons, Ötztaler oder einem schmerzhaften Selbsterfahrungstrip auf dem Pavé von Paris-Roubaix.

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