Auf diese Talente gilt es zu achtenZehn Neo-Profis, die 2024 durchstarten könnten

Sebastian Lindner

 · 06.02.2024

Zehn Neo-Profis, die 2024 für Furore sorgen könnten: Per Strand Hagenes (Visma | Lease a Bike)
Foto: DPA Picture Alliance

Viele namhafte Profis haben 2023 ihre Karriere beendet. Im Peloton ist damit Platz für neue Helden. Insgesamt haben genau 100 Fahrer für 2024 ihren ersten Vertrag als Berufsradfahrer unterschrieben. 45 von ihnen steigen direkt als Neo-Profis auf der World Tour ein. TOUR hat sich zehn der verheißungsvollsten Talente herausgesucht und einen genaueren Blick auf sie geworden.

Per Strand Hagenes (Visma | Lease a Bike)

Schon vor seiner ersten Saison als Profi hat Per Strand Hagenes im Feld der Elite ordentlich Eindruck gemacht. Bereits jetzt stehen mehrere hochwertige Siege auf seinem Konto.



Emil Herzog (Bora-Hansgrohe)

Nach einer Junioren-Laufbahn, die kaum hätte erfolgreicher verlaufen können, war das erste und einzige U23-Jahr des Emil Herzog nicht von Erfolg gekrönt. Bei den Profis von Bora-Hansgrohe soll seine Karriere jetzt erneut Fahrt aufnehmen.



Andrew August (Ineos Grenadiers)

Physiologisch gilt Andrew August als Wunderkind. Bei den Junioren hat er deshalb auch geliefert. Erste Vergleiche zu Remco Evenepoel wurden bereits gezogen. Nun will er sich direkt zwei Stufen weiter oben beweisen, denn die U23 lässt er einfach aus.



Timo Kielich (Alpecin-Deceuninck)

Lange musste Timo Kielich auf seinen ersten Profivertrag warten, doch jetzt hat ihn der 24-Jährige in der Tasche. Verdient hat sich der Belgier sein erstes Jahr in der World Tour vor allem mit guten Sprints und Klassikerauftritten.

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Nicolas Vinokourov (Astana Qazaqstan Team)

Bisher scheint es so, als könnte er der große Name dem Talent von Nicolas Vinokourov etwas vorauseilen. Aus der Masse hervorgestochen hat der Sohn von Astana-Teammanager Alexandre jedenfalls noch nicht. Trotzdem fährt er ab 2024 im World-Tour-Team seines Vaters.



Isaac del Toro (UAE Team Emirates)

Von 0 auf 100 startete Isaac del Toro bei den Profis und in der World Tour durch. Der Mexikaner, dessen Sieg bei der Tour de l’Avenir aufgrund seiner Herkunft noch höher einzuschätzen ist, setzte bei der Tour Down Under sofort ein Ausrufezeichen.



Henri Uhlig (Alpecin-Deceuninck)

Seine Zukunft sieht Henri Uhlig im Klassikerbereich. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft hat er bereits gezeigt, wohin die Reise führen könnte. Doch wird es nicht einfach, sich im am stärksten auf Klassiker spezialisierten Team der Welt in diesem Bereich durchzusetzen.



Frank van den Broek (dsm-firmenich PostNL)

In den Niederlanden warten sie nun schon seit ein paar Jahren auf den nächsten großen Kletterer. Doch das könnte nun ein Ende haben. 2023 hat Frank van den Broek einen Karrieresprung hingelegt, der für die Zukunft noch Großes erwarten lässt.



Luke Lamperti (Soudal - Quick Step)

Sprinten ist die große Stärke von Luke Lamperti. Der US-Boy fährt aber fast noch lieber über Kopfsteinpflaster. Mit Soudal - Quick Step hat er sich für beide Spezialgebiete genau das richtige Team ausgesucht. Und bei neun Siegen im letzten Jahr hatte er die Wahl.



Johannes Staune-Mittet (Visma | Lease a Bike)

Ein weiterer Norweger drängt auf die große Bühne. Den Giro Next Gen hat er gewonnen, bei der Tour de l’Avenir wurde er Zweiter. Mit Johannes Staune-Mittet kommt das nächste große Klettertalent in die World Tour.



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