Familienbande10 prägende Radsport-Familien

TOUR Online

 · 30.12.2023

10 prägende Radsport-Familien: Raymond Poulidor und ...
Foto: DPA Picture Alliance
Radsport ist oft eine Familienangelegenheit. TOUR hat in den letzten Monaten zehn Familien vorgestellt, die ihre Spuren hinterlassen haben - alle Teile der Serie im Überblick.

Raymond Poulidor, Adrie van der Poel, Mathieu van der Poel & David van der Poel

Mathieu van der Poel mit einem Kunstwerk zu seinem Großvater Raymond PoulidorFoto: DPA Picture AllianceMathieu van der Poel mit einem Kunstwerk zu seinem Großvater Raymond Poulidor

Raymond Poulidor gilt als der Liebling der Franzosen. Er gewann in den 1960er- und 1970er Jahren 195 Rennen, aber nie die Tour de France und trug auch nie das Gelbe Trikot. Das schaffte sein Enkel Mathieu van der Poel, der der Sohn von Adrie van der Poel ist - einst erfolgreicher Klassikerjäger. Und auch Mathieus Bruder David van der Poel war als Radprofi aktiv.



Stephen Roche, Nicolas Roche und Daniel Martin

Daniel Martin (links) und Nicolas Roche während der Vuelta a Espana 2018Foto: DPA Picture AllianceDaniel Martin (links) und Nicolas Roche während der Vuelta a Espana 2018

Stephen Roche ist der bislang einzige irische Tour-de-France-Sieger. Sein Sohn Nicolas Roche war ebenfalls als Radprofi aktiv. Erfolgreicher war aber dessen Cousin Daniel Martin.



Johny Schleck, Fränk Schleck und Andy Schleck

Fränk, Johny und Andy Schleck bei der Tour de France 2008Foto: DPA Picture AllianceFränk, Johny und Andy Schleck bei der Tour de France 2008

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Der Luxemburger Johny Schleck fuhr bei der Tour de France einst an der Seite von Stars wie Jan Janssen oder Luis Ocana. Seine Söhne haben ebenfalls ihre Spuren im Radsport hinterlassen. Andy Schleck ist sogar Tour-de-France-Sieger und auch sein Bruder Fränk trug das Gelbe Trikot.

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Erik Zabel und Rick Zabel

Rick Zabel (links) und Erik Zabel 2019 vereint beim Team Katusha-AlpecinFoto: DPA Picture AllianceRick Zabel (links) und Erik Zabel 2019 vereint beim Team Katusha-Alpecin

Erik Zabel sorgte in den 1990er Jahren mit für den Radsport-Boom in Deutschland. Sein Sohn Rick kommt zwar nicht an die Erfolge seines Vaters heran, ist aber dennoch aktuell der populärste deutsche Fahrer.



Giovanni Fidanza, Arianna Fidanza und Martina Fidanza

Martina Fidanza (Mitte) gewann auf der Bahn bereits drei WeltmeistertitelFoto: DPA Picture AllianceMartina Fidanza (Mitte) gewann auf der Bahn bereits drei Weltmeistertitel

Die nächste Familien-Geschichte führt nach Italien zu den Fidanzas. Vater Giovanni war selbst Profi und gewann eine Etappe der Tour de France. Seine beiden Töchter Arianna und Martina zog es ebenfalls in den Profi-Radsport, wo der Vater sogar zwischenzeitlich ihr Teamchef war.



Eddy Merckx und Axel Merckx

Axel Merckx (links) und Eddy Merckx zusammen bei der Katar-Rundfahrt 2015Foto: DPA Picture AllianceAxel Merckx (links) und Eddy Merckx zusammen bei der Katar-Rundfahrt 2015

Eddy Merckx gilt für viele als größter Radsportler der Geschichte. Sein Sohn Axel Merckx vermochte die großen Fußstapfen seines Vaters nie auszufüllen und fand seine Erfüllung erst nach dem Ende seiner Karriere.



David Phinney, Connie Carpenter-Phinney und Taylor Phinney

Taylor Phinney hatte seine Stärken vor allem auf dem Zeitfahrrad, er gewann dreimal die US-ZeitfahrmeisterschaftFoto: DPA Picture AllianceTaylor Phinney hatte seine Stärken vor allem auf dem Zeitfahrrad, er gewann dreimal die US-Zeitfahrmeisterschaft

Davis Phinney machte sich in den 1980er Jahren als Sprinter bei 7-elven einen Namen. Seine Frau Connie Carpenter-Phinney holte im Frauen-Straßenrennen bei Olympia 1984 Gold. Davis Phinney erkrankte jedoch später an Parkinson. Sein Sohn Taylor Phinney machte vor allem mit Erfolgen im Zeitfahren auf sich aufmerksam, beendete seine Karriere allerdings bereits mit 29 Jahren.



Mariano Martinez, Miguel Martinez, Yannick Martinez und Lenny Martinez

Bei der Vuelta a Espana 2023 trug Lenny Martinez zwei Tage das Rote Trikot des GesamtführendenFoto: DPA Picture AllianceBei der Vuelta a Espana 2023 trug Lenny Martinez zwei Tage das Rote Trikot des Gesamtführenden

Mariano Martinez feierte einst Erfolge bei der Tour de France. Sein Sohn Miguel Martinez machte sich vor allem auf dem Mountainbike einen Namen, während dessen Bruder Yannick Martinez ebenfalls als Radprofi aktiv war. Lenny Martinez, der Sohn von Miguel, machte jüngst bei der Vuelta a Espana von sich reden.



Klaus Ampler und Uwe Ampler

Uwe Ampler (links) und Vater Klaus Ampler traten zumeist als Duo bei den Radrennen auf. Hier bei der Internationalen Friedensfahrt 1998Foto: DPA Picture AllianceUwe Ampler (links) und Vater Klaus Ampler traten zumeist als Duo bei den Radrennen auf. Hier bei der Internationalen Friedensfahrt 1998

Klaus Ampler und sein Sohn Uwe Ampler haben den DDR-Radsport geprägt. Beide gewannen die Friedensfahrt. Im Profi-Bereich fand sich Uwe Ampler, dessen Karriere nach einem positiven Dopingtest endete, jedoch nie richtig zurecht.



Eddy Planckaert, Walter Planckaert, Willy Planckaert, Francesco Planckaert und Jo Planckaert

Eddy Planckaert gehörte in den 1980er-Jahren zu den besten KlassikerfahrernFoto: DPA Picture AllianceEddy Planckaert gehörte in den 1980er-Jahren zu den besten Klassikerfahrern

Walter, Willy und Eddy Planckaert feierten alle große Erfolge als Radsportler - die beeindruckendste Laufbahn legte Eddy hin. Sein Familienleben wurde später zum Serienerfolg. Auch sein Sohn Francesco war Radprofi, genau wie Jo Planckaert, der Sohn von Willy Planckaert.



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