Die Strecke der UAE TourNeue schwere Bergankunft am Jebel Mobrah

Andreas Kublik

 · 10.02.2026

Die Strecke der UAE Tour: Neue schwere Bergankunft am Jebel MobrahFoto: Getty Images
Einsam unterwegs: Tadej Pogacar auf dem Weg zu seinem Gesamtsieg 2025 am Jebel Hafeet
Es ist eine erste Bewährungsprobe für die Rundfahrtspezialisten in der neuen Radsaison: Die UAE Tour in den Vereinigten Arabischen Emiraten (16.-22.2.2026) bietet dank zweier Bergankünfte Kletterern wie Remco Evenepoel, Isaac del Toro und Felix Gall gute Chancen

Eines scheint sicher vor der 8. Auflage des Etappenrennens UAE Tour vom 16. bis 22. Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Es wird nach sieben Etappen einen neuen Gesamtsieger geben. Tadej Pogacar, der im Vorjahr mit 1:14 Minute Vorsprung vor dem Italiener Giulio Ciccone triumphierte, will in der Saison 2026 erst am 8. März erstmals eine Startnummer tragen. Seine Rivalen dürfen sich also beim ersten schweren Etappenrennen des Jahres Chancen auf einen Rundfahrtsieg ausrechnen. Für Rundfahrtspezialisten, die sich für Starts bei Giro d’Italia und Tour de France vorbereiten, ist das siebentägige Rennen mit einer Mischung aus Flachetappen, einem Einzelzeitfahren und zwei Bergankünften ideal. Auf der vorläufigen Startliste stehen Remco Evenepoel (Belgien/Red Bull), Isaac del Toro (Mexiko/UAE) und Felix Gall (Österreich/Decathlon). Jonas Vingegaard (Dänemark/Visma) hat seinen ursprünglich geplanten Start wegen gesundheitlicher Probleme abgesagt.



Neue Höchstschwierigkeit

Übersichtskarte der UAE Tour
Foto: RCS

Der Parcours ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals schwerer geworden. Denn neben der Auffahrt zum Jebel Jafeet (6. Etappe) gibt es in diesem Jahr noch eine zweite schwere Bergankunft. Auf der 3. Etappe geht es sehr steil ins Ziel auf den 1229 Meter hohen Jebel Mobrah. Die Straße ist auf 13,2 Kilometern durchschnittlich 8,1 Prozent steil. Die letzten knapp sieben Kilometer der Straße, die erst im Jahr 2024 fertiggestellt wurde, weisen gar eine Durchschnittssteigung von 11,8 Prozent auf. Damit ist der Anstieg deutlich schwerer als der auf den Jebel Jais, der im Vorjahr Schauplatz einer zweiten Bergankunft war. Für die Gesamtwertung dürfte neben den Bergankünften auf der 3. und 6. Etappe vor allem das 13,2 Kilometer lange Einzelzeitfahren auf der 2. Etappe entscheidend sein. Die anderen Tagesabschnitte könnten ein Terrain für die Top-Sprinter werden, zu denen voraussichtlich der Italiener Jonathan Milan (Lidl-Trek) gehören wird.

Die Schlusssteigung der 3. EtappeFoto: RCSDie Schlusssteigung der 3. Etappe

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