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Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu pendeln hat viele Vorteile: Man startet aktiv in den Tag, tut etwas für die eigene Gesundheit und spart gleichzeitig Stau und Parkplatzsuche. Schon wenige Kilometer täglich stärken Herz und Kreislauf, bauen Stress ab und sorgen für einen klaren Kopf im Büro. Ganz nebenbei schont man die Umwelt – und oft sogar den Geldbeutel.
Doch wie so oft braucht es das richtige Material. Einige Labels haben deshalb spezielle Rucksäcke entwickelt, die auf die Bedürfnisse von Pendlern zugeschnitten sind.
In der Praxis schlägt sich der leichte Evoc Urban Pack wacker: Viel Stauraum, durchdachtes Taschenmanagement und solider Tragekomfort – dazu ist er wasserfest. Gerade beim Pendeln auf kurzen Strecken mit leichter Beladung sind keine Schwächen auszumachen.
Das Münchner Label hat den neuen Evoc Urban Pack 22 ins Rennen geschickt. Der Urban Pack aus wasserdichtem Dufflebag-Material hat einen großzügigen, rechteckigen Schnitt. Mit einem Preis von 150 Euro liegt der Rucksack im mittelpreisigen Segment. Beim Volumen wurde leicht gemogelt: Die angegebenen 25 Liter konnten wir nicht unterbringen, dafür immerhin 22 Liter. Mit 956 Gramm gehört er zu den leichteren Pendler-Rucksäcken.
Das gefütterte Laptopfach ist von außen gut erreichbar und wirkt wertig. Das Taschenmanagement ist vorbildlich – es gibt zahlreiche Verstau-Möglichkeiten. Außen befinden sich seitlich Netztaschen für Ersatzschlauch oder Trinkflasche sowie eine weitere Mini-Tasche vorne und seitlich. Und das sind nur die von außen zugänglichen Taschen. Innen geht es weiter mit gut organisierten Netztaschen. Das helle Innenmaterial verschafft einen guten Überblick beim Suchen nach seinen Sachen. Well done! Volle Punktzahl.
Der Tragekomfort ist solide. Der Rucksack sitzt angenehm am Rücken, die Schultergurte sind eher straff, aber dennoch bequem. Das Rückenteil könnte jedoch profilierter sein; bei schwerer Beladung und wärmeren Temperaturen wird dies zulasten der Belüftung gehen. Eine Hüftflosse oder ein Bauchgurt sind beim Urban Pack 25 nicht vorhanden.
Negativ fällt der Rucksack in Sachen Sicherheit auf. Pendler bewegen sich im Berufsverkehr, daher sind reflektierende Elemente sinnvoll und sollten bei solchen Rucksäcken ein absolutes Muss sein. In unserer Testfarbe (es gibt den Rucksack auch in Schwarz) war der Evoc zwar auffällig, eingenähte Reflektoren konnten wir im Lichtschein unserer Stirnlampe im Labor jedoch nicht erkennen – Punktabzug.
In der Praxis schlägt sich der leichte Evoc Urban Pack wacker: Viel Stauraum, durchdachtes Taschenmanagement und solider Tragekomfort – dazu ist er wasserfest. Gerade beim Pendeln auf kurzen Strecken mit leichter Beladung sind keine Schwächen auszumachen. Mit einer Note von 2,7 landet der Evoc Pack 25 im Vergleich zu Mitbewerbern wie Tatonka, Vaude, Osprey, Deuter, Btwin und Heimplanet im Mittelfeld. Zusammengefasst: Taschenmanagement und Volumen sind hervorragend, der Tragekomfort mittelmäßig. Fehlende Reflektoren kosten zusätzlich Punkte.
| Name | Evoc Urban Pack 25 |
| Volumen* | 22 Liter (BIKE-Messwert) |
| Gewicht* | 956 Gramm (BIKE-Messwert) |
| Preis | 150 Euro >> hier reduziert erhältlich |
BEWERTUNG: (Schulnoten)
| Kriterium | Note |
| Tragesystem (40%) | 3,5 |
| Handling (30%) | 1,5 |
| Sicherheit (10%) | 6 |
| Wetterschutz (20%) | 1 |
Wir haben jeden Rucksack auf mindestens 60 Kilometern getestet, meist bei mittlerer Beladung und eher frischen bis milden Temperaturen von 3 bis 13 °C. Auf die Herstellerangaben zum Volumen haben wir uns nicht verlassen, sondern die Rucksäcke mit speziell gefüllten Säcken ausgelitert – dabei gab es durchaus Abweichungen. Zusätzlich wurden die Rucksäcke gewogen und auf ihre Reflektions-Elemente geprüft; hier besteht bei fast allen Modellen noch Verbesserungspotenzial. Die meisten Rucksäcke bestehen aus wasserfestem Obermaterial. Einige Materialien wirken nur wasserabweisend – diese haben wir unter dem Duschkopf getestet.

Redakteur