Matthias Borchers
· 21.03.2026
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Die Fahrradschlösser von Aldi hatten wir im Nu geknackt, jetzt ist das Zahlenschloss von Lidl an der Reihe. Das günstige Kettenschloss der Eigenmarke Crivit schaut sicher aus, ist jedoch sehr leicht. Wir wollten wissen, wie sicher das Kettenschloss wirklich ist und haben den Bolzenschneider angesetzt.
Ein Fahrradschloss soll das geliebte Fahrrad vor Diebstahl schützen. Wer sich für ein dickes Kettenschloss entscheidet, glaubt oft, ein besonders sicheres Schloss zu haben. Auch das Crivit‑Zahlenschloss mit Kette wirkt, als könne es brutalen Aufbruchversuchen etwas entgegensetzen, ist aber auch sehr leicht. Wir wollten wissen, was das Kettenschloss wirklich aushält und haben den Bolzenschneider angesetzt.
Das Crivit‑Fahrradkettenschloss kostet günstige 4,99 Euro (ein bzw. zwei Euro mehr als die aktuellen Schlösser bei Aldi) und verspricht Schutz vorm Fahrraddiebstahl. Die 6‑mm‑Kettenglieder sind mit einer Textilhülle ummantelt und wirken etwas zart; insgesamt wiegt das Schloss etwa 500 Gramm. Das ist leicht. Der frei codierbare 5‑stellige Zahlencode ermöglicht eine unkomplizierte Handhabung und lässt sich leicht einstellen. Mit 117 cm Länge lässt sich das Schloss flexibel einsetzen, die Textilummantelung schützt vor Kratzer.
Das Crivit‑Fahrradkettenschloss für 4,99 Euro bietet einfachen Basisschutz für kurze Stopps und Alltagswege. Die widerstandsfähigen 6‑mm‑Kettenglieder sind mit einer Textilhülle ummantelt, der frei codierbare 5‑stellige Zahlencode ermöglicht eine unkomplizierte Handhabung. Mit 117 cm Länge lässt sich das Schloss flexibel einsetzen, die kleinen Griffe links und rechts erleichtern die Handhabung.
Das Crivit‑Zahlenschloss von Lidl kostet zwar zwei Euro mehr als das Aldi‑Pendant, bleibt aber ein sehr günstiges Kettenschloss. Der erste Eindruck trügt nicht: Die dünnen sechs Millimeter zarten Kettenglieder und das geringe Gewicht lassen Zweifel an der Sicherheit aufkommen – und genau das bestätigte unser Praxistest.
Ein Bolzenschneider setzte nur einmal an, und die Kette war sofort durchtrennt. Damit ist klar: Dieses Schloss bietet lediglich Basisschutz für sehr kurze Stopps, etwa vor dem Bäcker oder am Kiosk. Für das Abstellen über Nacht, für den Fahrradkeller oder generell für Orte mit höherem Diebstahlrisiko ist es ungeeignet.
Wichtig ist zudem der Blick auf Versicherungen: Viele Fahrraddiebstahlpolicen verlangen eine bestimmte Sicherheitsklasse. Das Lidl‑Zahlenschloss erfüllt diese Vorgaben nicht. Im Ernstfall würde also keine Erstattung erfolgen. Das Crivit‑Zahlenschloss ist damit ein typisches Discounter‑Produkt: praktisch, leicht und günstig, aber nur für Gelegenheitsstopps gedacht – nicht für echten Diebstahlschutz.

Redakteur