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Während Apidura, Ortlieb und Blackburn seit Jahren den Bikepacking-Markt unter sich aufteilen, schickt Tatonka jetzt fünf neue Taschen für Gravelbiker und Bike-Abenteurer ins Rennen. Das Augsburger Unternehmen setzt auf Details, die der Konkurrenz fehlen: Fidlock-Magnethalterungen statt Klettbänder, X-Pac-Material statt schwerem Nylon, reflektierende Flächen statt kleiner Reflexstreifen.
Die Frame Pouch WP kommt in 40 und 50 Zentimeter Länge. Die kürzere Version fasst 4 Liter bei 150 Gramm Gewicht, die längere 6 Liter bei 175 Gramm. Das 420 den Nylon TPU mit versiegelten Nähten hält 10.000 mm Wassersäule stand. Der wasserdichte Reißverschluss schützt Werkzeug und Proviant auch bei Dauerregen.
Die Befestigung erfolgt mit elastischer Kordel und Haken am Oberrohr. Dabei schützt eine flächige Auflage den Rahmen vor Kratzern. Klettbänder fixieren die Tasche am Steuer- und Sitzrohr. Reflektierende Elemente an beiden Seiten erhöhen die Sichtbarkeit. Die PFC/PFAS-freie Imprägnierung entspricht aktuellen Umweltstandards. Die Frame Pouch WP 40 kostet 70 Euro, die WP 50 liegt bei 75 Euro.
Die Bike Saddle Bag S und M setzen auf magnet-mechanische Fidlock-Adapter. Während Konkurrenzprodukte häufig mit Klettbändern befestigt am Sattel baumeln und nach jeder Fahrt nachjustiert werden müssen, klickt die Tatonka-Lösung einfach ein. Die Halterung bleibt am Sattel, die Tasche lässt sich mit einer Hand abnehmen.
Die Saddle Bag S wiegt 135 Gramm bei 0,5 Liter Volumen. Sie nimmt Multitool, Schlauch und CO2-Kartuschen auf. Die Saddle Bag M bringt 170 Gramm auf die Waage, fasst 1 Liter und kann per Reißverschluss an der Unterseite vergrößert werden.
Beide Taschen nutzen X-Pac RX-30 aus recyceltem Polyester. Die Seiten bestehen aus 420 HD Nylon Reflective, ein Material, das die Sichtbarbeit im Dunkeln deutlich verbessern soll. Eine Lichthalterung ist zusätzlich integriert. Die Fidlock-Halterung passt an alle Standard-Sättel und wird mit einer Schraube an den Sattelstreben montiert. Die Saddle Bag S kostet 50 Euro, die M-Version 55 Euro.
Die Stem Pouch wird mit Klettbändern am Vorbau und mit Gurtband und Steckschließe an der Gabel gesichert. Der Einhand-Schnürzug ermöglicht Zugriff auf Riegel oder Trinkflasche ohne anzuhalten. Die Tasche nimmt eine 1-Liter-Nalgene-Flasche auf.
Seitentaschen aus elastischem Material bieten Platz für Gels oder Schlüssel. Eine Einstecktasche auf der Rückseite ergänzt das Staufach-Konzept. Die Stem Pouch wiegt 126 Gramm. Auch hier kommt X-Pac RX-30 zum Einsatz, kombiniert mit robustem 210 HD Nylon FD. Der Preis: 35 Euro.
Der Saddle Stuffbag Holder besteht aus einem Holster und einem wasserdichten Packsack mit Rollverschluss. Das Holster wird mit einstellbaren Gurtbändern und Hakenverschlüssen an Sattelstreben und Sattelstütze befestigt und bleibt am Rad. Der Packsack lässt sich herausnehmen und separat nutzen. Mit 13 Liter Volumen schluckt er Schlafsack, Isomatte oder Wechselkleidung.
Auf der Oberseite fixiert eine elastische Bungee-Cord-Spinne zusätzliche Ausrüstung wie Jacken. Das zentrale Gurtband trägt eine frei positionierbare Lichthalterung. Reflektierendes Material an den Seiten erhöht die Sichtbarkeit. Das Gewicht von 480 Gramm unterbietet viele Konkurrenzprodukte mit vergleichbarem Volumen. Der Rollverschluss ermöglicht Volumenanpassung je nach Beladung. Der Preis liegt bei 90 Euro.

Redakteur