Die Bildzeitung berichtet von einem Vorfall in Nordrhein-Westfalen, bei dem ein Radfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die mobile Radarkontrolle der Polizei im Märkischen Kreis registrierte am Mittwoch einen Radfahrer, der mit 59 km/h durch die Tempo-30-Zone fuhr. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 29 km/h brachte ihm Platz zwei auf der wöchentlichen Raser-Liste der Region ein.
Die Geschwindigkeitsmessung fand auf der Wiblingwerder Straße in Nachrodt-Wiblingwerde statt. Ein Polizeisprecher erklärte laut Bild die besondere Brisanz des Standorts: In diesem Bereich liegen die Lenneschule, eine Sporthalle und ein Schwimmbad. Fußgänger können jederzeit die Straße betreten, Kinder rechnen nicht mit Fahrrädern, die mit solchen Geschwindigkeiten unterwegs sind.
Theoretisch müsste der Radfahrer mit einem Bußgeld rechnen, da er die zulässige Geschwindigkeit um 29 km/h überschritten hat. Die Polizei konnte den Mann jedoch nicht stellen. Ohne Nummernschild wird seine Identität schwer zu ermitteln sein, weshalb bislang kein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde. Die Polizei appelliert dennoch an alle Verkehrsteilnehmer, der Verkehrssituation angemessen, vorausschauend und vorsichtig zu fahren.

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