Julian Schultz
· 15.01.2026
Mitten in der 3D-Welle im Sattel-Bereich präsentiert die italienische Zubehörmarke drei klassische Modelle mit Schaumpolsterung, die den Fokus auf das Gewicht legen. Der Argo R1 Light und Antares R1 Light richtet sich an ambitionierte (Renn-)Fahrer, der Aliante R1 Light soll unbeschwerte Tage im Sattel ermöglichen. Die Neuheiten basieren auf einer mit Carbon verstärkten Nylonschale und einer EVA-Polsterung (Ethylen-Vinylacetat). Im Sinne des Leichtbaus verzichtet Fizik auf einen Bezug, verspricht aber eine rutschfeste Oberfläche. Das Gestell ist ebenfalls aus Carbon gefertigt.
Der Argo Light fällt wie das Schwestermodell durch sein Kurznasen-Design auf. Laut Herstellerangabe soll man dadurch auf dem Rennrad eine aggressivere und aerodynamischere Sitzposition einnehmen können. Beim Gewicht reiht sich der Race-Sattel mit 149 Gramm knapp hinter dem Aliante Light ein. Das ebenfalls für den Wettkampfeinsatz konzipierte Modell wiege nur 122 Millimeter in der 140-Millimeter-Variante und ist damit die leichteste Sitzgelegenheit der neuen Fizik-Serie. Den meisten Komfort unter den Neuheiten soll der Antares Light bieten. Im Vergleich zu den Renn-Modellen ist er etwas breiter und länger, mit 144 Gramm aber ebenfalls bemerkenswert leicht.
Fizik bietet die Neuheiten gewohnt in zwei Breiten an: Den Argo und Aliante Light gibt es mit 140 und 150 Millimetern, beim Antares Light stehen 145 und 155 Millimeter. Aussparungen in der Satteldecke helfen einerseits natürlich, Gewicht zu sparen. Andererseits soll die Konstruktion den Druck auf den Dammbereich reduzieren. Mit 199 Euro kosten jedes Modell genau so viel wie das schwerere Pendant. Die Sättel sind ab sofort erhältlich.