Die Basis der neuen Kollektion bilden gewichtsoptimierte Carbonfelgen, die der US-amerikanische Laufradspezialist im Vorjahr zusammen mit dem Cervélo R5 vorgestellt hatte. aus Die Reserve SL Turbulent Aero bieten laut Hersteller denselben aerodynamischen Vorteil und dieselben Steifigkeiten wie die Standardmodelle, sollen jedoch pro Laufradsatz 60 Gramm leichter sein. In Kombination mit eigens entwickelten Naben von Tune lasse sich je nach Laufradmodell weiter Gewicht einsparen. Zwischen 51 und 84 Gramm sollen die Pico des Tuning-Spezialisten aus Buggingen/Baden-Württemberg zusätzlich herausholen.
Für die leichteste Version mit 34 bzw. 37 Millimeter hohen Felgen nennt Reserve ein Systemgewicht von 1140 Gramm (v./h.: 502/638 Gramm). Das größte Einsparpotenzial sollen die schnellen Laufräder mit 57/64-Millimeter-Felgen bieten: Im Vergleich zum Standardaufbau mit Naben von DT Swiss (Modell 180) spare die neue Version etwas mehr als 80 Gramm und bringe insgesamt 1470 Gramm (v./h.: 646/824 Gramm) auf die Waage.
Tune fertigt und montiert die Naben am Firmensitz im südbadischen Buggingen. Die Pico seien speziell für die wettkampforientierten Felgen von Reserve entwickelt und auf Felgendurchmesser und Speichenlochversatz abgestimmt worden. Die Naben bauen auf den Tune-Modellen Mico und Nane auf, inklusive Freilaufkörper und Abschlussringen sollen die Pico 275 Gramm pro Satz wiegen.
Die Laufradsätze zeichnen sich außerdem durch 24 Carbonspeichen von Vonoa aus. Im Lieferumfang sind Tubeless-Band, Fillmore-Ventile, Freilaufkörper für XDR und HG sowie Ersatzspeichen bzw. -nippel enthalten. Ein Schnäppchen darf man allerdings nicht erwarten: Pro Satz werden 3499 Euro fällig.