Schnelle Rennräder verdienen schnelle Laufräder. Ursus präsentiert mit dem neuen Arya R einen Highend Carbon-Laufradsatz für die persönliche Bestzeit. Mit Carbonspeichen, Keramiklagern und einer lokalen Herstellung in Italien wirbt er um die Gunst der Sportler. Wir haben uns den Ursus Arya R 50 Laufradsatz genauer angeschaut.
Ursus zeigt mit dem neuen Arya R Carbonlaufradsatz made in Europe. Ursus ist nicht irgendein beliebiger Laufradbauer, sondern ein richtig erfahrener Hersteller. Schon seit 1967 baut Ursus Laufräder zuhause im eigenen Land. Der neuste Wurf der Italiener hört auf den Namen Arya R und ist ein leichter Aero-Laufradsatz, bei dem volle Straßen-Performance im Fokus steht. In diesem Artikel haben wir alle Infos zum Ursus Arya R 50 Laufradsatz zusammengetragen.
TOUR hatte bereits die Gelegenheit sich einen Satz Ursus Arya R 50 zu sichern und die italienischen Carbon-Rundlinge unter die Lupe zu nehmen. Alle Infos gibt’s im YouTube-Video:
Das sind die Fakten zum neuen Rennrad Laufradsatz aus Italien: Wir haben den Arya R mit 50 mm hohen Felgen mit 1380 Gramm gewogen. Ein guter Wert, für den unter anderem die 21 Carbonspeichen pro Rad verantwortlich sind. 2500 Euro will Ursus für den Satz haben. Damit richtet sich der Arya R an die schnellsten Rennfahrer der Welt. Das Einsatzgebiet reicht von ambitionierten Trainingsrunden bis zum kompromisslosen Wettkampf. Erprobt wurde das neue Design unter anderem bei der Tour De France 2025, wo Oscar Onley mit dem Laufradsatz auf den vierten Platz der Gesamtwertung fuhr.
Der Arya R markiert die technologische Speerspitze des Ursus-Lineups und soll an steilen Alpenpässen ebenso glänzen, wie an langen, zehrenden Renntagen und dem finalen Schlusssprint. Bei der Entwicklung wollten die Ingenieure vor allem eines erreichen: Jedes Watt aus den Beinen soll in Speed umgewandelt werden.
Dafür ist der Ursus Arya R mit 35 oder 50 mm Felgenhöhe erhältlich. Die Felgeninnenweite beträgt 23 mm. Außen baut die Felge 30 mm breit und schaut damit auch noch richtig gut aus. Design können die Italiener einfach! Und an dieser Stelle sei ein kleiner Exkurs erlaubt: Ursus baut seine Carbonlaufräder im eigenen Land. Wir sprechen hier also nicht über ein x-beliebiges Produkt aus Fernost, sondern über Teile aus dem Herzen Europas. Zurück zum Arya R: Der nimmt ganz modern Reifen zwischen 28 und 45 mm Breite auf und ist für ein Tubeless-Setup vorbereitet. So lässt sich ein richtig schön leichter Laufradsatz aufbauen.
In der Mitte des Arya R drehen sich die hochwertigsten Naben aus dem Hause Ursus. Die U-RD60 kommen mit hochwertigen Keramiklagern, die sich besonders geschmeidig drehen sollen. Geschützt werden sie für eine lange Haltbarkeit durch eine effiziente Dichtungs-Konstruktion. Auch die Naben entstehen auf einer CNC-Fräse in Italien und sollen mit ihrem robusten Aluminium-Gehäuse besonders steif und antrittsstark sein. Ursus verspricht eine blitzschnelle Beschleunigung, ein reaktionsstarkes Handling und eine Top-Notch-Aerodynamik. Aber der Arya R richtet sich nicht ausschließlich an Worldtour-Profis, sondern an alle ambitionierten Sportler, die Treppchen und PRs jagen oder einfach nur ein paar richtig schicke Laufräder fahren wollen.
Diese schwarze Schönheit hier ist ein absolutes Highend-Laufrad. Die Ursus Arya R 50 präsentieren sich schnell und leicht, so wie es sein soll. Carbonspeichen und Keramiklager gehören zu dem edelsten, was man seinem Rennrad gönnen kann. Mein persönliches Highlight? Die Herstellung in Italien. Da stecken einfach auch Emotionen und Heritage drin. - Jan Timmermann, TOUR-Redakteur

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