Die aus Carbon, Alu und Titan sauber gefertigten Stopper funktionieren nach dem Eingelenkprinzip, wobei die Vorderradbremse zusätzlich eine Hebelkinematik aufweist, um die Bremskraft zu erhöhen. Das ist auch dringend nötig, denn die Bremskraft der Eingelenkversion reicht nur am Hinterrad. Schlaumeier, die nochmals zehn Gramm durch die Montage zweier Vorderradbremsen sparen wollen, bekommen ihr Rad kaum noch zum Stehen. Einen ähnlichen Effekt erlebt, wer die Fibula mit Shimanos Bremshebeln der aktuellen Generation (“Di2”, “Dura-Ace” und “Ultegra”) kombiniert. Durch deren geänderte Übersetzungsverhältnisse streicheln die Bremsen die Felgen nur, anstatt kräftig zuzupacken. In den Vorzug, ohne Reue knapp hundert Gramm gegenüber Serienbremsen zu sparen, kommen daher nur Fahrer aktueller Gruppen von Campagnolo und SRAM. Der Preis für die High-End-Diät ist gesalzen, die Bremsleistung der Fibula anderen Tuningbremsen jedoch deutlich überlegen.
PLUS: sauber verarbeitet
MINUS:hinten geringe Bremsleistung; nicht mit aktuellen Shimano-Hebeln kompatibel; teuer
Preis: 958 Euro ohne Bremsbeläge
Gewicht: 179 Gramm (Paar inkl. Bremsbeläge)
Bezug/Info: THM, www.thm-carbones.de
Foto: Dirk Zedler