Campagnolo Super Record

Unbekannt

 · 30.10.2008

Campagnolo Super RecordFoto: Frio

Kettenreaktion Das Auftauchen des US-Herstellers SRAM hat im Markt der Rennrad-Komponenten den heftigsten ausgelöst. Campagnolo belebt die ”Super Record” neu und strebt mit der ersten serienmäßigen Plan gelingt, klärt der erste umfangreiche Labor- und Praxistest von TOUR.

Campagnolo “Super Record” – ein Name, der fast jeden Rennradliebhaber zum Schwärmen bringt. Die Super Record war Campagnolos legendäre Rennschaltung der 70er- und 80er-Jahre, bevor sie für lange Jahre aus dem Sortiment verschwand. Die Erinnerung an die Super Record verbindet sich folglich mit chromblitzenden, filigranen Stahlrahmen und polierten Aluminium-Teilen. Zur Saison 2009 führt Campagnolo den Namen wieder ein und etikettiert damit die neue Top-Gruppe, die über der bisherigen Record angesiedelt ist. Campas Argumente im aktuellen und vom Newcomer SRAM spürbar belebten Wettstreit der Komponenten-Hersteller: elf Ritzel am Hinterrad und gründlich überarbeitete Komponenten der bisherigen Spitzenkraft Record. Damals wie heute ist die Super Record eine “getunte” Record-Gruppe, die neben dem geschichtsträchtigen Schriftzug mit vielerlei technischen Feinheiten aufwartet. Carbon und Titan, so weit das Auge reicht, dazu Keramiklager an Kurbeln und Schaltröllchen: Vor allem mit imageträchtigen Materialien und geringem Gewicht soll der höhere Preis gerechtfertigt werden.

Verlagssonderveröffentlichung

KURZ & KNAPP

Die neue Super Record überrascht mit vielen Veränderungen im Detail. Mit Einsatz von viel Carbon, Titan und Keramik wurde ein großer Teil der Komponenten überarbeitet, andere Teile wurden von der Record unverändert übernommen. Die neue Form der Schaltbremsgriffe ist gut gelungen. Der Antrieb überzeugt im Schaltverhalten noch nicht restlos und ist zumindest bei der Einstellung sehr sensibel.

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