Radcomputer / Navis / Tracker

Ausprobiert: Garmin Forerunner 620

Unbekannt

 · 09.04.2014

Ausprobiert: Garmin Forerunner 620Foto: Herstellerfoto

Eher Smartwatch als Pulsuhr ist der neue Forerunner 620 von Garmin, Nachfolger des Forerunner 610. Dieser Trainingsbegleiter ist eher aufs Laufen ausgerichtet, kann aber dank GPS-Funktion auch als Radcomputer dienen.

Im Gebrauch gefällt die relativ logische, an vielen Stellen vereinfachte und "mitdenkende" Bedienung: So bietet die Uhr an, die Daten zu speichern, nachdem man die Stopp-Taste gedrückt hat. Ist der WLAN-Zugriff einmal per Computer installiert, sendet die Uhr die Trainings­daten automatisch an die Auswertungs-Plattform Garmin Connect, sobald man ins heimische Funknetzwerk ­gelangt. Hervorzuheben ist die nach Herstellerangaben fast an Laborniveau heranreichende Berechnung der ­maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max). Sie erlaubt Rückschlüsse auf den Fitnesszustand – auch im Vergleich zur eigenen Altersgruppe – und konnte bisher nur per ­Spiroergometrie festgestellt werden. Über einen Beschleunigungssensor und die Auswertung diverser ­Daten analysiert das Gerät sogar Laufstil und -dynamik. Übertriebenen Ehrgeiz zügelt die Anzeige der empfohlenen Erholungszeit. So kommen eine Menge Werte und Funktionen zusammen, die trotz Hilfestellungen erst einmal interpretiert werden wollen – und bezahlt. Wem GPS- und klassische Pulsuhrfunktionen reichen, für den ist auch der ­einfachere neue Forerunner 220 eine Option.

PLUS trainingswissenschaft­liche Analysewerte
MINUS Display nicht optimal abzulesen (Kontrast/Helligkeit)

Preise
Forerunner 620 449 Euro
Forerunner 220 299 Euro
(jeweils mit Herzfrequenz-Brustgurt)

Bezug/Info www.garmin.com