Im Gebrauch gefällt die relativ logische, an vielen Stellen vereinfachte und "mitdenkende" Bedienung: So bietet die Uhr an, die Daten zu speichern, nachdem man die Stopp-Taste gedrückt hat. Ist der WLAN-Zugriff einmal per Computer installiert, sendet die Uhr die Trainingsdaten automatisch an die Auswertungs-Plattform Garmin Connect, sobald man ins heimische Funknetzwerk gelangt. Hervorzuheben ist die nach Herstellerangaben fast an Laborniveau heranreichende Berechnung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max). Sie erlaubt Rückschlüsse auf den Fitnesszustand – auch im Vergleich zur eigenen Altersgruppe – und konnte bisher nur per Spiroergometrie festgestellt werden. Über einen Beschleunigungssensor und die Auswertung diverser Daten analysiert das Gerät sogar Laufstil und -dynamik. Übertriebenen Ehrgeiz zügelt die Anzeige der empfohlenen Erholungszeit. So kommen eine Menge Werte und Funktionen zusammen, die trotz Hilfestellungen erst einmal interpretiert werden wollen – und bezahlt. Wem GPS- und klassische Pulsuhrfunktionen reichen, für den ist auch der einfachere neue Forerunner 220 eine Option.
PLUS trainingswissenschaftliche Analysewerte
MINUS Display nicht optimal abzulesen (Kontrast/Helligkeit)
Preise
Forerunner 620 449 Euro
Forerunner 220 299 Euro
(jeweils mit Herzfrequenz-Brustgurt)
Bezug/Info www.garmin.com