Licht fürs Rennrad STVZO - Akku-Sets und Dynamoscheinwerfer im Test

Licht fürs Rennrad STVZO - Akku-Sets und Dynamoscheinwerfer im TestFoto: Matthias Borchers

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Scheinwerfer und Rücklichter für das Rennrad sollen für Sicherheit in der Dunkelheit sorgen. Wir haben Fahrrad-Beleuchtung getestet.

Ein Laufrad-Dynamo lohnt sich für Radler die oft im Dunklen mit dem Rennrad unterwegs sind. Wir haben fünf Dynamo-Scheinwerfer untersucht. Für den gelegentlichen Einsatz sorgen auch Sets aus Akku-Scheinwerfern und –Rücklichtern für gute Sicht. Das sind unsere Erkenntnisse:

Test-Fazit Akku-Leuchten:
Das Set von Lupine SLA7 mit Rücklicht überzeugte auf ganzer Linie und wurde klarer Testsieger

Preis-Leistungs-Tipp ist das Paket aus VDO Eco Light M30 + VDO Rücklicht Red

Test-Fazit Dynamo-Scheinwerfer:
Der Supernova E3 Pure 3 war klarer Testsieger

Die Beurteilung der Produkte im Einzelnen:

Akku-Beleuchtung

Busch & Müller Ixon Space* + Ixxi
Das Leuchtprofil ist homogen und hell; sehr komfortable Bedienung, exakte Ladestandsanzeige; insgesamt nur befriedigende Leuchtdauer, aber lange Reserve; der Scheinwerfer thront sehr hoch über dem Lenker; das kompakte Rücklicht leuchtet lange

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Contec LS-247+
Günstiger Scheinwerfer mit akzeptablem Leuchtprofil, aber schwach im Nahbereich; übersichtliche, praktische Ladestandskontrolle mit vier grünen Balken; im Sensorbetrieb passt sich das Licht automatisch der Helligkeit an; der Rücklichthalter lässt sich gut ausrichten

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Knog Blinder Beam 300* + MOB
Schwache Leuchtleistung; die Kniehebelverschlüsse der Gummiriemen können bei starkem Zug aufspringen; im Verhältnis zur Ladezeit geringe Leuchtdauer des Scheinwerfers; der Ladestandsindikator warnt kurzfristig vorm Ausgehen; Rücklichtschalter schwer bedienbar

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Lezyne Pro 80 + Strip
Relativ schmales Leuchtprofil des Scheinwerfers, schwach im Nahbereich; die Ladezeiten sind im Verhältnis zur Leuchtdauer sehr lang, insbesondere beim Scheinwerfer; nur ungefähre Ladestandsanzeige durch den hinten schlecht platzierten Indikator; hellstes Rücklicht im Test

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Lupine (Testsieger) SL A7 + Rücklicht
Einziger Scheinwerfer im Test mit Aufblendlicht, sehr homogenes, großes und helles Leuchtprofil in beiden Leuchtstufen; gutes Verhältnis zwischen Lade- und Leuchtzeit; präzise Ladestandskontrolle; bei mittlerer Temperatur wird der Scheinwerfer sehr heiß; Rück- und Bremslicht

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Sigma Aura 60 + Nugget 2
Im Fernbereich heller Lichtkegel, der Nahbereich bleibt relativ dunkel, die Ränder sind nur knapp beleuchtet; gute Leuchtdauer des Scheinwerfers; der Ladestandsindikator informiert kurzfristig übers Akku-Ende; gut bedienbares Rücklicht mit kurzer Ladezeit

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Specialized Flux Elite + Taillight
Scheinwerfer und Rücklicht vergleichsweise dunkel, aber mit homogenem Leuchtprofil; sehr kurze Ladezeiten, wobei der Scheinwerfer kurz, das Rücklicht sehr lange leuchtet; die Indikatoren informieren exakt über den Ladezustand; beide Halter top; das Rücklicht passt auch an nicht runde bzw. Aero-Sattelstützen

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Supernova Airstream 2 + Tail Light 2
Homogenes, helles Leuchtprofil, lediglich am Fahrbahnrand etwas schmäler; sichere Leuchtreserve; der Scheinwerfer-Akku speist das Rücklicht per Kabel, das extra verlegt werden muss; die Ladezeit ist fast doppelt so lang wie die Leuchtdauer; sehr hochwertig verarbeitet; drehbarer Halter

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Trelock LS 760 Vision + LS 720 Reego
Die Helligkeit ist gut, das Leuchtprofil im Nahbereich und am Straßenrand etwas schlechter als bei den besten; das Display im Scheinwerfer informiert übersichtlich und exakt über Leuchtstufe und Ladezustand; reichlich Reservelicht; Rücklicht leuchtet lange im Verhältnis zu Ladezeit

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VDO Eco Light M30 + Red
Günstigstes und leichtestes Set im Test; Scheinwerfer und Rücklicht leuchten relativ lang bei noch kurzen Ladezeiten; das Leuchtprofil des Scheinwerfers ist schwach, der Nahbereich bleibt dunkel; praktischer drehbarer Halter für Vorbaumontage; sehr kurzer Gummi des Rücklichthalters

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Dynamo-Scheinwerfer

Busch & Müller IQ-X
Homogenes Leuchtprofil, die Nahbereich- und Seiten-Ausleuchtung ist gut. Sensorsteuerung für Tag- und Nachtmodus, der Scheinwerfer lässt sich ganz ausschalten; hochwertig verarbeitet, Kabel fürs Rücklicht sind vorhanden; einfacher Halter

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Contec Aurora 200 N+
Günstigster Scheinwerfer im Test. Insgesamt dunkler als die Konkurrenz, Leuchtprofil mit deutlichen Kanten, das Nahfeld ist schwach, der Seitenstreifen gut beleuchtet. Die Verarbeitung ist ordentlich; nur (abschaltbare) Standlichtfunktion. Kurzer Halter

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Son Edelux II
Das Licht ist hell und leuchtet die Messstrecke sehr homogen aus; Sensorsteuerung für Tag- und Nacht-Fahrlicht; top verarbeitet und in vielen Farben erhältlich; Rücklichtanschluss vorhanden. Serienmäßig ohne eigenen Halter, passt aber an viele andere

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Supernova (Testsieger) E3 Pure 3
Testsieger. Helles und sehr homogenes Leuchtprofil, alle Bereiche werden gut ausgeleuchtet, lediglich am Fahrbahnrand etwas schmaler; top verarbeitet, sehr kompakt; fürs Rücklicht ist ein langes Kabel vormontiert. Sensor steuert Tag- und Nacht-Fahrlicht. Sehr guter Halter

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Trelock LS 905 Bike-I Prio + HBC
Leuchtprofil mit Lichtkanten, im Fernbereich deutlich heller als im Nahbereich, insgesamt schmal; schaltet per Sensor zwischen Tag- und Nacht-Fahrlicht um; Fernbedienung zur Wahl der Leuchtstufen bzw. zum Ausschalten; gut verarbeitet; mit Rücklichtanschluss; verschiedene Farben

Lichttest

Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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