Gravelbike-Schuhe von Adidas im Test

Matthias Borchers

 · 02.04.2022

Gravelbike-Schuhe von Adidas im TestFoto: Patrick Kunkel
Back in Black – oder in Quietschbunt. Egal, welche Farbe man bevorzugt: Die drei Streifen der Schuhmarke aus Herzogenaurach sind zurück im Radsport. Wir haben den neuen Gravelbike-Schuh von Adidas getestet.

Nach dem „Velosamba“-Sneaker und dem Straßenschuh „The Road“ bringt Adidas jetzt den schlicht „The Gravel“ benannten Treter auf den Markt, den wir seit Herbst ausführlich ausprobiert haben: Hat der erste Gravelschuh von Adidas mehr drauf als gutes Design? Hat er. Die Passform könnte etwas weiter sein, geht aber für mittelbreite Füße noch in Ordnung. Dank des enganliegenden Obermaterials und der steifen Synthetiksohle bringt man reichlich Druck aufs Pedal – trotz der klassischen Schnürung.

Der Gehkomfort ist akzeptabel, allerdings setzt das eher feine Profil sich schnell zu. Bemerkenswert und für Radschuhe unüblich ist die aus dem Fußball bekannte integrierte Innensocke, die bis zum Knöchel reicht, sich eng anschmiegt und so Staub, groben Schmutz und Steinchen effektiv draußen hält. Trotz des Bündchens ist der Schuh angenehm luftig, er war in der Übergangszeit auch noch gut zu tragen, verlangt an richtig kalten Tagen aber nach einem Überschuh.

Test-Fazit zum Adidas Gravelbike-Schuh

Ein gelungener Wurf fürs Gravelbiken, aber eher nicht für gröberes Gelände oder für Cyclocross, wo es auch auf die Laufperformance im Schlamm ankommt. Gut fürs Ge-fühl (und die Ökobilanz): Wie schon beim Rennrad-Schuh von Adidas kommen „Primegreen“-Recyclingmaterialien zum Einsatz, laut Hersteller beim Obermaterial zu 50 Prozent.

Fakten zum Adidas-Radschuh The Gravel

+ gute Kraftübertragung; Schutz vor Schmutz durch integriertes Bündchen; tolles Design

- Profil sehr fein

Die neuen Gravelschuhe von AdidasFoto: Patrick KunkelDie neuen Gravelschuhe von Adidas
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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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