EinzeltestTrägerhose von Endura

Unbekannt

 · 29.08.2014

Einzeltest: Trägerhose von EnduraFoto: Herstellerfoto

Sechs Hosengrößen, drei Sitzpolstergrößen, zwei Beinlängen – und alles frei kombinierbar: Mit dieser Auswahl soll die Träger­hose FS260-Pro SL von Endura jedem Radsportler annähernd den Sitz- und Tragekomfort einer Maßhose vermitteln.

Das Konzept sieht vor, dass der Kunde vor dem Kauf eine Anpassungsprozedur beim Radhändler durchläuft. Dafür nimmt der Fahrer auf einem Druckmess-Sattel des Fitting-­Spezialisten Gebiomized Platz und pedaliert einige Minuten auf einem Rollentrainer in gewohnter Sitzhaltung. Auf Basis der individuellen Druckverteilung empfiehlt eine Software dann eine bestimmte Polstergröße.

In unserem Fall ergab dies eine Hose in Größe M mit mittel­breitem Polster, die bei der Bewährungsprobe auf dem Rad vom ersten Meter an perfekt passt und einen exzellenten Eindruck vermittelt. Das hochwertig verarbeitete, aus acht Stoffbahnen genähte Beinkleid sitzt faltenfrei; die laser­geschnittenen Beinabschlüsse mit Silikon-­Stoppern auf der Innenseite hinterlassen auch nach längerem Tragen keine Abdrücke in der Haut. Qualitätseindruck und Beratungsaufwand rechtfertigen die 109 Euro, die Endura für die in Bosnien-Herzegowina genähte Hose aufruft.

PLUS exzellente Passform, top verarbeitet

Preis 109 Euro
Größen XS bis XXL, je drei Polsterbreiten und zwei Beinlängen