EinzeltestRadhose Santini Racer

Unbekannt

 · 08.10.2014

Einzeltest: Radhose Santini RacerFoto: Philipp Schieder

Bereits die Materialanmutung macht deutlich, dass die Racer keine Trägerhose wie jede andere ist. Der Stoff fühlt sich an den Oberschenkeln fast wie gummiert an, zudem ist das Gewebe deutlich weniger elastisch als üblich.

Ungewöhnlich auch die Fertigungstechnik: An den Beinen befinden sich nur auf der Innenseite der Oberschenkel Nähte. Dadurch wirkt die Hose fast wie aus einem Stück. Santini argumentiert mit besserer Aerodynamik, außerdem soll die feste Verbindung zwischen Hose und Haut die Durchblutung fördern und Reibung vermindern. An den straffen Sitz der Racer gewöhnt man sich rasch. Da Faltenbildung so gut wie aus­geschlossen ist, ist die Wahrscheinlichkeit von Reibstellen gering, auch auf Strecken über ­hundert Kilometer gab es keine Probleme. Überzeugen konnte auch das aufwendige ­Sitzpolster mit Gel-Einlage. Wegen des engen Sitzes sollten Fahrer mit kräftigen Schenkeln die Hose im Zweifel lieber eine Nummer größer wählen als üblich. Eine detaillierte Maßtabelle auf der Santini-Webseite erleichtert die Wahl der richtigen Größe.

PLUS hochwertig verarbeitet; sieben Größen
MINUS relativ teuer

Preis 190 Euro
Größen S, M, L, XL, XXL, XXXL, XXXXL