Grundlagentraining

Unbekannt

 · 27.05.2008

GrundlagentrainingFoto: Heuer

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, längere Trainingsfahrten sind wieder möglich. Aber wie oft ist langes Training eigentlich nötig, um in Form zu kommen – und was heißt überhaupt lang?

An manchen Fragen scheiden sich am Rad-Stammtisch die Geister. Zum Beispiel: die ideale Dauer eines Rennradtrainings. Darum gleich vorweg: Zahlreiche Studien belegen, dass intensives Training eigentlich besser wirkt als umfangreiches Training. Aber: Man kann nicht immer und nur intensiv trainieren. Grundlagentraining ist immer die Basis für intensive Belastungen. Es geht also um die optimale Balance zwischen beidem. Wie lang müssen Trainingseinheiten also sein, um eine gute Grundlage zu schaffen?

Nicht so lang, wie Sie vielleicht glauben! Kontinuität, also regelmäßiges Training, ist wichtiger als die Länge einzelner Einheiten. Schauen wir zu den Läufern: Bei diesen ist bei acht bis zehn Wochenstunden die Grenze für effektives Ausdauertraining erreicht. Mehr laufen eigentlich nur Profi-Sportler, die zweimal täglich trainieren. Natürlich können Radfahrer aufgrund der gelenkschonenden Belastung mehr trainieren als Läufer – aber sie müssen nicht. Auch erfolgreiche Straßenrennfahrer kommen heutzutage schon mit 18 Stunden Training in der Woche aus – wenn sie ihr Augenmerk stärker auf die Qualität als auf die Quan tität richten. Verteilt auf fünf bis sechs Trainingstage pro Woche sind das durchschnittlich rund drei Stunden, wobei vereinzelte Einheiten von fünf bis sechs Stunden auch dazu gehören – das sind dann für den Profi lange Einheiten. Was lang ist, ist eben auch eine Frage der Gewöhnung.

Alles über das richtige Grundlagentraining erfahren Sie im gratis PDF-Download.

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