Bodytuning: Fit durch Rennrad fahren

TrainingBodytuning: Fit durch Rennrad fahren

Unbekannt

 3/1/2007, Lesezeit: 3 Minuten

Radfahren macht fit. Aber warum eigentlich? Und was bedeutet fit überhaupt? Was passiert mit dem Körper durch regelmäßiges Radtraining? Diesen Fragen sind wir nach- und dabei ganz nah an vier Schlüsselstellen des Körpers herangegangen.

Radfahren macht fit. Aber warum eigentlich? Und was bedeutet fit überhaupt? Was passiert mit dem Körper durch regelmäßiges Radtraining? Diesen Fragen sind wir nach- und dabei ganz nah an vier Schlüsselstellen des Körpers herangegangen.

Jedes Jahr das Gleiche. Sobald die ersten Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen, holen Rennradler ihre Räder aus dem Keller, machen ihre erste Ausfahrt – und bekommen Schmerzen. Der Hintern tut weh, von bleischweren Beinen am Tag danach ganz zu schweigen. Trotzdem stellen sie ihr Rad nicht zurück in den Keller, sondern freuen sich auf die nächste Runde. Warum bloß?

Weil sie jedes Frühjahr die gleiche Erfahrung machen: Nach dem ersten Schmerz kommt der Spaß. „Das macht einen Großteil der Faszination Rennradfahren aus“, erklärt Dr. Robert Eifler, Internist am Sportmedizinischen Institut in Frankfurt. „Viele wollen durch Radfahren abnehmen, aber trotzdem Spaß dabei haben. Das kann Rennradeln leisten, das weiß jeder, der schon einmal bei schönem Wetter eine ruhige Landstraße entlang gesaust ist“, sagt Eifler, der selbst begeisterter Rennradler ist. „Außerdem eignet sich Rennradfahren besonders gut als Ausdauertraining, man absolviert viele lange und ruhige Einheiten, das gibt eine gute Grundlage, man wird körperlich fit“, ergänzt er.

Aber was bedeutet überhaupt „fit“? Übersetzt heißt es ganz einfach „passend“ oder „angepasst“ – und genau das ist es, was mit dem Körper durch regelmäßiges Training geschieht. Ungewohnte Belastungen, wie eben die erste Ausfahrt des Jahres, überfordern den Körper zunächst. Um nicht nochmals in diese Verlegenheit zu geraten, merkt er sich diese Belastung und passt sich daran an, um beim nächsten Mal besser darauf vorbereitet zu sein. Diese Fähigkeit unseres Körpers ist die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt gezielt trainieren können. Werden Trainingsreize wiederholt gesetzt, können wir sie immer besser verarbeiten – der Muskelkater gehört schon nach wenigen Ausfahrten der Vergangenheit an.

Und genau das spüren besonders Rennrad-Neulinge. Ihr Tritt wird runder, da die Muskulatur effizienter arbeitet, die Atmung wird ruhiger, weil die Atemtechnik verbessert und die Atemmuskulatur gekräftigt wird. Die Haltung wird entspannter, weil sich die Rumpfmuskulatur, die den Oberkörper auf dem Rad halten muss, anpasst.

Durch regelmäßiges und längerfristiges Radtraining passt sich nach und nach der ganze Körper ans Rennradfahren an: Das Herz wird größer und leistungsfähiger, die Atemmuskulatur arbeitet effektiver und kann die Lunge besser unterstützen, die Muskulatur – besonders die der Beine – wird kräftiger und ausdauernder. Bis hin zu den kleinsten Einheiten des Körpers, den Zellen, finden solche Anpassungsprozesse statt.

Wie das Herz leistungsfähiger, die Atmung effektiver, die Muskeln kräftiger werden und die Zellen ökonomischer arbeiten erfahren Sie in unserem Gratis-PDF

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