Bahnradsport für Hobbysportler

Unbekannt

 · 31.12.2008

Bahnradsport für Hobbysportler

Unter einem schützenden Dach Rad fahren kann man zu Hause auf der Rolle – oder auf einer Radrennbahn. TOUR-Redakteur Kristian Bauer hat die Rundenhatz ausprobiert.

Jetzt weiß ich auch, warum die Steilkurve Steilkurve heißt. Ich stehe in der Radrennbahn in Augsburg und traue meinen Augen nicht: Vor mir ragt eine Wand auf; eine leicht nach hinten geneigte Holzwand. Nach ungezählten Besuchen bei Sechstage-Rennen weiß ich eigentlich, wie eine Radrennbahn aussieht. Doch wie steil die Kurven wirklich sind, sieht man erst, wenn man direkt davor steht. Und ein um 45 Grad geneigtes, glattes Holzparkett quer zur Fahrtrichtung wirkt nicht vertrauenerweckend. Die Vorfreude auf meine ersten Runden auf einer Radrennbahn weicht schlagartig: Wie soll ich auf einem Rennrad ohne Bremsen und mit starrer Nabe, bei dem sich die Kurbeln während der Fahrt immer drehen, wohlbehalten durch dieses Holzgebirge steuern? Albert Hofstetter, Vorstand der Radsportgemeinschaft Augsburg, lächelt milde. Die Nervosität von Anfängern ist er gewöhnt. Vor allem Erwachsene sind am Anfang unsicher, Kinder seien da viel entspannter. “Die zeigen keine Angst und fahren einfach drauf los.”

Die persönlichen Erfahrungen des TOUR-Redakteurs bei den Runden auf der Bahn finden Sie im PDF-Download.

  Kurzeinweisung für Anfänger: aufsteigen und losfahren!
Kurzeinweisung für Anfänger: aufsteigen und losfahren!

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