Radsportler als SchatzsucherMyWoosh schaltet neue Funktion frei

Julian Schultz

 · 08.01.2026

Mit MyWoosh können Radsportler und Radsportlerinnen künftig auf Schatzsuche gehen.
Foto: MyWoosh
MyWhoosh führt eine neue Schatzsuche-Funktion ein. Demnach sollen Nutzer der Trainings-App für das Erkunden ihrer virtuellen Welten belohnt werden. Die Indoor-Plattform lobt dabei den anteiligen Gewinn von Bitcoins aus.

Im Gegensatz zu klassischen virtuellen Radrennen sollen bei dem neuen Format nicht die Geschwindigkeit und Ausdauer der Teilnehmer im Vordergrund stehen, wie das Unternehmen mit Sitz in Abu Dhabi mitteilt. Vielmehr will MyWoosh den Nutzern seine virtuellen Welten näherbringen. So sollen Nutzer ein verstecktes Schatztor finden. Nach dem offiziellen Start bleibe dafür eine Stunde Zeit. Erfolgreiche Teilnehmer können sich auf einen Gewinn freuen: Unter allen Schatzfindern wird ein Zwölftel Bitcoin aufgeteilt. Der aktuelle Kurs der Kryptowährung liegt bei rund 78.800 Euro pro Bitcoin.

Qualifikation ist nötig

Um an der Schatzsuche teilnehmen zu können, müssen Interessenten vor der Veranstaltung mindestens 60 Kilometer mithilfe der Indoor-Cycling-Plattform zurückgelegt haben. Zudem ist die Verwendung eines Herzfrequenzmessers und eines smarten Rollentrainers verpflichtend, so MyWoosh. Die erste Schatzsuche ist für 10. Januar (10 Uhr) geplant. Die Qualifikation könne noch bis spätestens 9. Januar abgeschlossen werden. Das Event soll monatlich stattfinden.

Das ist MyWoosh

MyWhoosh wurde 2019 in Abu Dhabi gegründet und hat sich neben Branchenprimus Zwift oder Anbietern wie Bkool und Rouvy unter Indoor-Sportlern etabliert. Zusätzlich zur neuen Schatzsuche-Funktion bietet das Programm Trainingspläne und wöchentliche Rennen an. Dank finanzkräftigem Background aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die App kostenlos. Der Anbieter tritt zudem als Partner bei der UCI-Weltmeisterschaft im E-Sports-Cycling auf.

Julian Schultz ist studierter Sportwissenschaftler und gelernter Sportjournalist und zeichnet für Tests von Kompletträdern verantwortlich. Vom Wettkampfboliden bis zum Gravelbike testet er die neuesten Modelle und hält die Augen nach aktuellen Trends offen. So auch bei der Tour de France, wo sich der Test-Redakteur seit 2022 auf die Suche nach technischen Details und Geschichten aus dem Fahrerlager macht.

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