Tadej Pogacar ist nach dem letzten World-Tour-Rennen überlegen Führender in der UCI-Weltrangliste. Er sammelte fast doppelt so viele Punkte (11.655) wie der Zweitplatzierte Remco Evenepoel (6.072,6). Dank der überragenden Ausbeute des Top-Fahrers führt sein Rennstall UAE Team Emirates die Weltrangliste bei den Mannschaften an. Die kleine Nation Slowenien liegt hinter Belgien auf Rang zwei der Weltrangliste. “Pogi” steuerte den Großteil zu den insgesamt 17.941,1 Punkten bei.
... hat der 26-Jährige den Klassiker Lombardei-Rundfahrt in Serie gewonnen – bei insgesamt vier Starts. Das war zuvor nur Fausto Coppi (1946–1949) gelungen. In diesem Jahr hatte “Pogi” 3:16 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Remco Evenepoel. Einen derart großen Vorsprung hatte zuletzt Eddy Merckx im Jahr 1971.
... hat “Pogi” bereits gewonnen. Bei Mailand-San Remo fehlte ihm nach 288 Kilometern im Zielsprint gut eine Radlänge für Monument Nummer vier – als Drittplatziertem hinter Sieger Jasper Philipsen und Michael Matthews.
... feierte der Slowene an 58 Renntagen in der vergangenen Saison.
... in diesem Jahr gelang zuletzt Stephen Roche als Radprofi das Triple aus Siegen bei Giro, Tour und Straßen-WM binnen einer Saison. Auch Eddy Merckx zählt zu dem illustren Trio dieser Dreifach-Sieger. Das Double aus Gesamterfolgen bei Giro und Tour schaffte zuletzt Marco Pantani im Jahr 1998.
... vor dem Ziel begann Pogacar seinen Soloritt zum Sieg beim 215 Kilometer langen Rennen Strade Bianche. Es war am 2. März sein erstes Saisonrennen 2024. Imposante Solo-Siege lieferte er mehrfach: 51,7 Kilometer weit war er bei seinem WM-Triumph im Alleingang unterwegs, in der Lombardei ließ er 48,4 Kilometer vor dem Ziel alle Begleiter zurück.
... betrug der Vorsprung beim Giro-Sieg vor dem zweitplatzierten Kolumbianer Daniel Felipe Martinez (Bora-Hansgrohe). Einen größeren Vorsprung als Gesamtsieger hatte zuletzt Vittorio Adorno im Jahr 1965.
... war “Pogi” laut der Internetplattform procyclingstats.com in der abgelaufenen Saison auf Attacke unterwegs – gut ein Fünftel seiner Jahres-Renndistanz von 10.069,8 Kilometern.

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