Toni Palzer zählt zu den bekanntesten Ausdauersportlern im deutschsprachigen Raum. Der ehemalige Profi von Red Bull-BORA-hansgrohe wechselt erstmals vom Rennrad auf das Gravelbike. Nach seiner intensiven Skisaison will er am Wörthersee testen, was in seinen Beinen steckt. Der Kanadier Jake Burke, Sieger des Ötztaler Radmarathons 2024, gibt sein Debüt in der UCI Gravel World Series. Für ihn markiert das Rennen den Einstieg in seine erste komplette Gravel-Saison. Auch aus Österreich sind prominente Namen am Start: Ex-Profi Lukas Pöstlberger hat sich den ganzen Winter auf das Rennen vorbereitet - im Straßenradsport gewann er 2017 eine Etappe beim Giro d’Italia. Weitere Starterin aus der Alpenrepublik: Jana Gigele, amtierenden österreichischen Staatsmeisterin. Das Teilnehmerfeld umfasst insgesamt 1.700 Starter. Mehr als 1.000 davon reisen aus dem Ausland an.
Die längste Distanz führt über 154 Kilometer durch abwechslungsreiches Terrain. Der Orainsattel fordert die Fahrer ebenso wie der Fitnessparcours am Faaker See. Der Drauradweg in St. Jakob im Rosental gehört zu den weiteren Streckenabschnitten. Der Abschnitt vor dem Streklhof in Aich bildet ein zusätzliches Highlight. Als Teil der UCI Gravel World Series dient das Rennen als Qualifikationsbewerb für die UCI Gravel Weltmeisterschaft 2026.
Man muss kein Ex-Profi sein um beim Wörthersee Gravel Race auf die Strecke zu gehen. Am Veranstaltungswochenende gibt es die Kategorien Beat Gralf, Catch Gralf, Find Gralf. Unter den etwas verwirrenden Bezeichnungen verbergen sich ein Rennen der UCI Gravel World Serie, ein Jedermann-Rennen und eine Ausfahrt ohne Zeitnahme. Die Ausfahrt kann individuell begonnen werden in einem dreistündigen Zeitfenster. Die Strecke der Ausfahrt führt über 78 Kilometer und 936 Höhenmeter.
Das Event findet am 11. und 12. April 2026 statt. Start und Ziel liegen in Velden am Wörthersee. Das Hauptrennen wird am 12. April ausgetragen. Eine Expo und ein Rahmenprogramm begleiten das gesamte Wochenende. Die Veranstalter erwarten rund 8.700 Nächtigungen. Die internationale Beteiligung aus 40 Nationen unterstreicht die Bedeutung des Rennens im Alpen-Adria-Raum.

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