Der Nürburgring ist als Radstrecke kaum weniger legendär denn als Motorsport-Mekka, wenngleich die Radsport-Highlights noch länger zurückliegen als die großen Autorennen. 1966 wurde Rudi Altig auf der berühmten Nordschleife der bislang letzte deutsche Straßenrad-Weltmeister, 1978 gewann Beate Habetz bei den Frauen. Seit vielen Jahren ist der anspruchsvolle Eifel-Rundkurs aber auch populärer Austragungsort des 24-Stunden-Rennens Rad am Ring. Seinen exklusiven Charakter verdankt der 20,8 Kilometer lange Rundkurs auch dem Umstand, dass es – vor allem für Radsportler – nur wenige Gelegenheiten gibt, die abwechslungsreiche und extrem fordernde Strecke zu befahren. Aber – und das wissen möglicherweise nicht viele – es gibt die Möglichkeit auch abseits der großen Rad-Events.
Mit dem 17. Mai 2025 beginnt wieder eine Reihe von insgesamt zehn Terminen, an denen der Ring am Abend Radfahrern und Läufern vorbehalten ist. Tickets kann man online buchen oder vor Ort an der Kasse auf dem Parkplatz D5 (Nähe Hatzenbachtunnel) kaufen. Erlaubt sind mehr oder weniger alle Arten von Fahrrädern (ausgenommen Lastenräder auf der Nordschleife), grundsätzlich besteht Helm- und Lichtpflicht. Geöffnet sind die Strecken ab 19 Uhr (Grand-Prix-Strecke) bzw. 19.30 Uhr (Nordschleife) und bis 21.30 Uhr; auf die Nordschleife darf man bis spätestens 20.30 Uhr auffahren, auf den Grand-Prix-Kurs bis 21 Uhr. Die letzten drei Termine im Juli und August sind ausschließlich dem Radtreff auf der Nordschleife vorbehalten.
Mehr Infos zum Ablauf und zur Fahrordnung gibt’s hier:

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