Kurz vor dem Ende des 24-Stunden-Rennens Rad am Ring am Sonntag kam ein Mann zu Sturz und verletzte sich so schwer, dass er per Rettungshuschschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste. Weil der Heli auf der Strecke landete, musste das Rennen abgebrochen werden.
Bei nur etwas mehr als einer Stunde Restzeit entschieden sich die Veranstalter dazu, das Rennen nicht wieder aufzunehmen. Ein Neustart hätte sich nicht gelohnt, hieß es von Veranstalterseite. Der verletzte Fahrer, der nach Bonn gebracht wurde, war auf trockener Straße, aber bei starkem Wind in einer Rechtskurve zu Fall gekommen. Rettungskräfte, die genau wie der Helikopter direkt an der Rennstrecke bei Rad am Ring stationiert waren, kamen dem Verletzten schnell zu Hilfe.
Rad am Ring ist seit 2003 am Nürburgring, feierte in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Und das mit einer Rekordbeteiligung. Auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke waren nach Angaben des Veranstalters insgesamt mehr als 9600 Teilnehmer dabei, am Kernrennen, den 24 Stunden, beteiligten sich knapp 5800. Dazu gesellten sich zahlreiche Zuschauer.
Inkludiert in das dreitägige Event für Hobby-Radsportler war in diesem Jahr auch ein Bundesliga-Radrennen. Das konnte am Sonntagnachmittag problemlos durchgeführt werden.