Die Jedermann-Rennen beim Rad am Ring 2025 sind vollständig ausgebucht. Radsportbegeisterte, die dennoch die Atmosphäre auf dem Nürburgring erleben möchten, haben aber noch Alternativen. Sowohl für das Gravel-Race als auch für das Zeitfahren und die Tourenfahrten sind noch Startplätze verfügbar. Die Veranstaltung bietet damit weiterhin die Möglichkeit, die legendäre Nordschleife und den Grand Prix-Kurs mit dem Fahrrad zu befahren. "Qualität und Sicherheit spielen bei Rad am Ring eine große Rolle", erklärt Organisations-Chef Hanns-Martin Fraas die Entscheidung, die Startplätze für die Jedermann-Rennen zu begrenzen. Man sei glücklich über das große Interesse, wolle dieses aber nicht überstrapazieren, um den Spaß und die Sicherheit auf der Strecke zu gewährleisten.
Die größte Neuerung in der Eifel ist ein Gravel-Rennen am Nürburgring. Das Gravel-Race am 19. Juli bietet Teilnehmern die Wahl zwischen 25, 50 und 100 Kilometer langen Strecken. Die Route führt sowohl über als auch entlang der Nürburgring Nordschleife, ohne öffentliche Straßen zu befahren. Start und Ziel befinden sich in der Formel 1-Arena. Das Rennen ist als Rundkurs konzipiert, wobei Einsteiger eine Runde, ambitioniertere Fahrer zwei Runden und das Hauptrennen vier Runden umfasst. Die Strecke beginnt auf der Start-Ziel-Geraden der Grand Prix-Strecke und führt nach drei Kilometern auf die Nordschleife. Ab dem Streckenabschnitt "Hatzenbach" geht es vorwiegend über Schotterpisten. Insgesamt müssen pro Runde 300 Höhenmeter bewältigt werden, mit einer maximalen Steigung von 17 Prozent zwischen dem "Karussell" und der "Hohen Acht".
Für diejenigen, die es gemütlicher angehen möchten, bietet Rad am Ring zwei Varianten des Tourenfahrens an. Am Samstag, den 19. Juli, können Freizeitradler und E-Bike-Fahrer die Strecke erkunden, während am Sonntag, den 20. Juli, sportlichere Teilnehmer parallel zum 24-Stunden-Rennen fahren können. Die Tourenfahrt-Runde über die Nordschleife misst 20,8 Kilometer und beinhaltet 73 Kurven sowie rund 500 Höhenmeter. Die Teilnehmer können beliebig viele Runden fahren, müssen aber am Samstag bis 11:00 Uhr und am Sonntag bis 11:30 Uhr ihre letzte Runde begonnen haben.
Eine besondere Herausforderung stellt das Zeitfahren dar, das am Freitagabend, den 18. Juli ab 20:00 Uhr startet. Das Zeitfahren wird aus der Expo gestartet und führt durch die Boxengasse direkt auf die Nordschleife. Deren über 500 Höhenmeter gehören somit zur Herausforderung, die standesgemäß auf der Start- und Ziellinie der Grand Prix-Strecke endet. Die Strecke ist in dieser Variante 22 Kilometer lang. Aufgrund der anspruchsvollen Streckenführung mit Seitenwindgefahr sind Scheibenräder nicht erlaubt.
Der Nürburgring, bekannt für seine 1927 eröffnete Nordschleife und die moderne Grand Prix-Strecke, bietet Radfahrern eine einzigartige Kulisse. Die Kombination aus historischer "Grüner Hölle" und modernem Formel 1-Kurs schafft eine besondere Atmosphäre für die Teilnehmer. Die Nordschleife allein bietet auf 20,8 Kilometern rund 500 Höhenmeter und 73 Kurvenpassagen. Je nach Disziplin werden verschiedene Streckenführungen kombiniert, was zu unterschiedlichen Distanzen und Herausforderungen führt. Rad am Ring nutzt die vorhandene Infrastruktur optimal und führt die Teilnehmer bei den 24-Stunden-Rennen sogar durch das Grand Prix-Fahrerlager. So entsteht ein Raderlebnis, das in seiner Vielfalt und Intensität einzigartig ist.

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