RAAM-Qualifikation in der SchweizFoto: Veranstalter

Jedermann RennenRAAM-Qualifikation in der Schweiz

Unbekannt

 7/15/2008, Lesezeit: 2 Minuten

Nur fünf Fahrer sind am vergangenen Wochenende beim Internationalen Schweizer Radmarathon ins Ziel gekommen. 720 Kilometer und 5800 Höhenmeter verteilt auf 22 Pässe, waren für die meisten Fahrer zu viel.

Nur fünf Fahrer sind am vergangenen Wochenende beim Internationalen Schweizer Radmarathon ins Ziel gekommen. 720 Kilometer und 5800 Höhenmeter verteilt auf 22 Pässe, waren für die meisten Fahrer zu viel. Der Radmarathon ist die einzige Qualifikationsmöglichkeit für das legendäre Race across America (RAAM) in Westeuropa und zählt zum Ultra Cycling Worldcup, der Weltmeisterschaft der Langstreckenfahrer. Angesichts der nicht ermutigenden Wetterprognose hatten von den gemeldeten 44 RAAM-Qualifikanten 20 auf den Start verzichtet. Aufgeheizt vom Föhn war der Nachmittag aussergewöhnlich warm und die ersten Teilnehmer gaben bereits nach der ersten Runde von 102 Kilometer dehydriert und entkräftet auf. Es sollte schlimmer kommen: Die RAAM-Qualifikanten waren auf den langen, flachen Geraden zwischen Solothurn und Biel unterwegs, als sich der vorausgesagte Wetterumsturz mit heftigen Sturmböen ankündigte, so dass ein Fortkommen im Gegenwind fast unmöglich wurde. Nach dem Ende des Windes brach ein heftiges Gewitter über die
Teilnehmer herein. Das Ziel innerhalb der Zeitgrenze erreichten schließlich nur noch fünf Fahrer. Thomas Strebel (Schweiz), Marco Costa (Italien), Fabian Sialm (Schweiz), Achim Heinze (Deutschland) und Andreas Dengler (Österreich) haben sich für das RAAM qualifiziert.