Der Radsportverein Atterbiker öffnet am 10. April die Registrierung für Europas größtes Einzelzeitfahren. Die 16. Ausgabe des Rennens findet wie immer auf einer komplett verkehrsfreien Strecke statt. Der Start erfolgt ab 13:00 Uhr im 15- bis 30-Sekunden-Takt. Die Anmeldung läuft über www.kotl.at. Die Strecke führt durch das Salzkammergut und verbindet flache Abschnitte mit Anstiegen. Technische Passagen fordern fahrerisches Können. Wer die schnellste Zeit fährt, trägt den Titel King oder Queen of the Lake.
Interessierte können sich zwischen dem 10. und 26. April für Einzel- oder 4er-Team-Startplätze registrieren. Nach Ablauf der Frist entscheidet das Los über die Teilnahme. Der Zeitpunkt der Anmeldung spielt keine Rolle. Für das 10er-Mannschaftszeitfahren gilt das Prinzip „first come, first serve". Ausgeloste Startplätze lassen sich weitergeben.
Das Startgeld für Einzelfahrer liegt bei 89 Euro. In der Vergangenheit waren die Startplätze stets ausverkauft. 4er-Teams zahlen 320 Euro, ab August 360 Euro. Die Anmeldung für 10er-Mannschaften endet am 31. Juli und kostet 623 Euro. Die Registrierungsgebühr von 5 Euro pro Teilnehmer geht vollständig an das Oberösterreichische Rote Kreuz, Zweigstelle Vöcklabruck. Der langjährige Partner des Events erhält den gesamten Betrag als Spende.
Die Einzelwertungen küren den King of the Lake powered by Specialized und die Queen of the Lake. In den Elite-Kategorien starten Profis in den Klassen Elite King of the Lake und Elite Queen of the Lake. Die U23-Wertungen für Nachwuchsfahrer werden von Raiffeisen unterstützt.
Das 4er-Mannschaftszeitfahren powered by Autohaus Eder & Volkswagen bietet Wertungen für Damen, Herren und Mixed-Teams. Beim 10er-Mannschaftszeitfahren powered by Oberösterreich entscheiden Teamwork und Taktik. Die Rennrad-Klasse, Zeitfahr-Klasse, Altersklassen und Lizenzfahrer-Kategorien runden das Programm ab.
Die Strecke des King of the Lake führt über 47,2 Kilometer um den Attersee, wobei Start und Ziel traditionell in Schörfling liegen. Der erste Abschnitt am Ostufer über Weyregg und Steinbach ist weitgehend flach und ermöglicht es den Startern, auf der Zeitfahrmaschine sofort ein hohes Tempo aufzunehmen. Erst im südlichen Teil des Sees, im Bereich von Unterach und Weißenbach, wird das Profil welliger und verlangt nach etwa 25 Kilometern einen guten Rhythmus, um an den kurzen Anstiegen nicht zu viel Energie zu verlieren. Auf dem Rückweg entlang des Westufers über Nußdorf und Attersee am Attersee folgen die technisch anspruchsvolleren Passagen, die durch leichte Gegenanstiege geprägt sind und oft die Entscheidung über die Zielzeit bringen. Das letzte Teilstück führt schließlich über Seewalchen zurück nach Schörfling, wo die Fahrer die Ziellinie überqueren. Einzigartig macht das Zeitfahren, dass die gesamte Bundesstraße während des Rennens komplett für den Autoverkehr gesperrt ist, was eine professionelle Rennatmosphäre direkt am Seeufer schafft. Teilnehmen kann man in unterschiedlichen Wertungen - mit Zeitfahrrad oder Rennrad sowie im Team oder als Einzelstarter.

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