Christoph StrasserSieg beim Unknown Race in Katalonien

Kristian Bauer

 · 02.04.2026

Christoph Strasser: Sieg beim Unknown Race in Katalonien
Der Start erfolgte am Dienstag um 9:00 Uhr in Reus. Strasser erreichte das Ziel am frühen Morgen gegen halb fünf Uhr. Das Unknown Race ist für schwierige Wetterverhältnisse bekannt. Vor zwei Jahren gab es Schnee, im Vorjahr bRegen und Hagel. Bei dieser Ausgabe begleiteten starke Windböen die Fahrer fast durchgehend. Strasser lag von Beginn an in Führung. Vor dem vierten Checkpoint, einem Bergmassiv, kam von der Rennleitung die Nachricht, alle Fahrer sollten wegen eines Schneesturms umdrehen. In beiden Nächten legte sich Strasser jeweils zweimal für 10 Minuten hin. Die Verpflegung funktionierte trotz weniger Einkaufsmöglichkeiten gut. Seine Beine fühlten sich stark an und er bekam viel Druck aufs Pedal.
Der Steirer Christoph Strasser hat das Unknown Race in Katalonien gewonnen. Das rund 1000 Kilometer lange Ultracycling-Rennen führte von Reus durch die katalanischen Berge bei extremen Wetterbedingungen mit Sturmböen und Streckensperrung wegen Schneesturm. Strasser lag von Beginn an in Führung und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Das Rennen dient ihm als Vorbereitung auf das Transcontinental Race, das am 19. Juli in Trondheim startet.

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Der Österreicher Christoph Strasser aus Kraubath sicherte sich den Sieg beim Unknown Race in Spanien. Der Ultracycling-Spezialist benötigte für die 1000 Kilometer lange Strecke 1 Tag 18 Stunden 55 Minuten und blieb damit deutlich unter seiner erwarteten Zielzeit von 48 Stunden. Im Vorjahr hatte Strasser bei diesem Rennen noch den zweiten Platz belegt.

Rennformat mit unbekannter Strecke

Das Unknown Race wechselt jährlich seinen Austragungsort. Nach vorherigen Editionen fand das Rennen erstmals in Spanien statt. Start und Ziel lagen in der katalanischen Stadt Reus, südlich von Barcelona. Die Besonderheit des Formats liegt in der Routenplanung: Alle Teilnehmer fahren im unsupported-Modus und können ihre Strecke selbst wählen. Vorgegebene Checkpoints müssen jedoch von allen passiert werden. Die Koordinaten dieser Checkpoints erhalten die Fahrer erst kurz vor dem Start oder während des Rennens. Dadurch haben alle Starter die gleichen Voraussetzungen bei der Streckenplanung.

Starke Konkurrenz für Christoph Strasser

Strasser trat gegen hochkarätige Konkurrenz an. Mit am Start war sein langjähriger Rivale Robert Müller aus Deutschland, mit dem er sich bereits viele Duelle lieferte. Der Deutsche Stefan Fettes, Ultra Cycling Europameister, gehörte ebenfalls zum Teilnehmerfeld. Strasser zeigte sich vor dem Rennen selbstbewusst und verwies auf seine guten Leistungsdaten, die er während des Rennens umsetzen konnte.

Extreme Wetterbedingungen für Christoph Strasser

Der Start erfolgte am Dienstag um 9:00 Uhr in Reus. Strasser erreichte das Ziel am frühen Morgen gegen halb fünf Uhr. Das Unknown Race ist für schwierige Wetterverhältnisse bekannt. Vor zwei Jahren gab es Schnee, im Vorjahr ebenfalls Schnee aber auch Regen und Hagel. Bei dieser Ausgabe begleiteten starke Windböen die Fahrer fast durchgehend. Strasser lag von Beginn an in Führung. Vor dem vierten Checkpoint, einem Bergmassiv, kam von der Rennleitung die Nachricht, alle Fahrer sollten wegen eines Schneesturms umdrehen. In beiden Nächten legte sich Strasser jeweils zweimal für 10 Minuten hin. Die Verpflegung funktionierte trotz weniger Einkaufsmöglichkeiten gut. Seine Beine fühlten sich stark an und er bekam viel Druck aufs Pedal.

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Hochplateau und Mont Caro

Die Strecke verlief fast durchgehend auf einem Hochplateau über 1.000 Metern Seehöhe bei maximal fünf Grad Celsius. Im Finale bestritt Strasser als Erster den Mont Caro mit 14 Kilometern Länge und 1.200 Höhenmetern. Eine Windböe blies ihn vom Rad. Er schickte der Rennleitung ein Video, woraufhin sie den Pass mit einem Checkpoint für alle anderen Teilnehmer sperrten. Dadurch hatte Strasser noch mehr Kilometer in den Beinen als ursprünglich geplant.

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Christoph Strasser fährt Transcontinental Race

Das Unknown Race war der erste Formtest für Strassers Saisonhighlight. Am 19. Juli startet das Transcontinental Race, das Strasser bereits zweimal gewinnen konnte. Die 12. Auflage des größten unsupported-Rennens beginnt im norwegischen Trondheim. Nach rund 4.500 Kilometern quer durch Europa endet es im griechischen Kalamata. Der Formaufbau für dieses Rennen verläuft nach Plan.

Kristian Bauer

Kristian Bauer

Redakteur

Kristian Bauer ist gebürtiger Münchner und liebt Ausdauersport – besonders wenn es in die Berge geht. Er ist ein Fan der Tour de France und bevorzugt solide Rennradtechnik. Er führt für TOUR Interviews, berichtet von Events im Hobbyradsport und schreibt Artikel über die Fahrradbranche sowie Trends im Rennradsport.

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