Osttirol ist in den letzten Jahren ein starker Partner der TOUR Transalp und bringt alles mit, was es für einen spannenden und attraktiven Start der Rennwoche braucht. Da sind zum einen die beiden Etappenorte Lienz und Sillian, beides Zentren der Radsportbegeisterung in dieser Region Österreichs. Und auf der anderen Seite bilden die Lienzer Dolomiten im Süden mit den Tauern und der Riesenfernegruppe im Norden eine gewaltige Kulisse für die Startetappe. Das traditionsreiche Etappenrennen für Hobbyradsportler nutzt eine bewährte Route.
Die Startetappe der TOUR Transalp 2026 führt vom österreichischen Lienz durch das Defereggental zum Staller Sattel auf 2.052 Metern Höhe. Der 35 Kilometer lange Anstieg bietet 1.250 Höhenmeter bei moderaten Steigungsprozenten. Nach der Überquerung geht es nach Italien, vorbei am Biathlon-Stadion in Antholz, wo 2026 die Olympischen Biathlonwettbewerbe stattfinden. Die Route führt über das Pustertal und wenig befahrene Seitenstraßen zurück nach Österreich. Die letzten vier Kilometer bis Sillian verlaufen flach.
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Die zweite Etappe von Sillian nach San Martino di Castrozza erhält das höchste Schwierigkeitslevel 5 von 5. Erstmals nutzt die TOUR Transalp den Passo Staulanza und den Passo Duran – Anstiege, die zu den schönsten gehören, die man in den Dolomiten fahren kann. Die Route entspricht der 19. Giro d'Italia-Etappe vom 29. Mai 2026, allerdings in umgekehrter Richtung. Die Prominenz der Dolomiten, des Unesco Weltnaturerbes, steht entlang der Strecke Spalier: Drei Zinnen, Monte Cristallo, Hohe Gaisl, Antelao, Tofana, Civetta, Monte Pelmo, und zuletzt die Gipfel der Dolomiti Bellunesi. Der Passo Giau bildet mit seiner abgelegenen Lage durch die Felstürme der Cinque Torri den sportlichen Höhepunkt. Nach der Abfahrt nach Selva di Cadore folgt der Passo Staulanza mit 450 Höhenmetern zwischen Civetta und Monte Pelmo. Der finale Passo Duran erfordert nach bereits 2000 Höhenmetern in den Beinen nochmals 650 Höhenmeter Anstieg auf schmaler Bergstraße.