Josh Welz
· 11.04.2025
Der Koblenzer Ergonomie-Spezialist Ergon komplettiert seine SR Allroad-Sattelserie für Gravel- und Allroad-Bikes. Nach Ergon bereits im letzten Jahr das günstige Basis-Modell SR Allroad Men gelauncht hatte, kommen nun die Modelle SR Allroad Comp, SR Allroad Pro und SR Allroad Pro Carbon hinzu. Alle Sättel sind sowohl als Herren- als auch als Damen-Version mit geschlechtsspezifisch optimierter Entlastungsoberfläche erhältlich. Jedes Modell wird in den Größen S/M und M/L angeboten, um verschiedene Sitzknochenabstände abzudecken.
Die SR Allroad-Serie wurde laut Hersteller auf die ergonomischen Anforderungen im Gravel- und Allroad-Bereich optimiert, speziell für lange Tage im Sattel. Ob bei ausgiebigen Bikepacking-Abenteuern oder sportlichen Gravel-Touren - die Modelle sollen Sitzbeschwerden wie Druckstellen und Taubheitsgefühle effektiv vorbeugen. Wie? Durch die kompakte Sattelform, einen breiten, geschlechtsspezifischen Entlastungskanal und ein optimal abgestimmtes Polster (Orthopedic Comfort Foam). Ein weiter Beinausschnitt und Gleitflanken sollen zudem mehr Bewegungsfreiheit, ein ökonomischeres Pedalieren und eine effizientere Kraftübertragung ermöglichen.
Die SR Allroad-Serie umfasst nun insgesamt vier Modellvarianten: SR Allroad*, SR Allroad Comp, SR Allroad Pro und SR Allroad Pro Carbon. Alle Modelle sind jeweils als Herren- und Damen-Version erhältlich. Die Größen S/M (Sitzknochenabstand 9-12 cm) und M/L (Sitzknochenabstand 12-16 cm) sollen eine optimale Passform für unterschiedliche Körpermaße ermöglichen. Laut Ergon werden alle Sättel in Europa gefertigt, was für Präzision und Qualität auf höchstem Niveau stehe.
Das Basismodell, der SR Allroad Men und Women, geht für 89,95 Euro über den Ladentisch. Der SR Allroad Comp Men und Women kostet 109,95 Euro, für den SR Allroad Pro Men und Women werden 129,95 Euro aufgerufen, während die Top-Variante SR Allroad Pro Carbon Men und Women mit 199,95 Euro zu Buche schlägt.

Chefredakteur
Seine Expertise als Blattmacher hatte Josh Welz zwei Jahre lang als Chefredakteur des SURF Magazins unter Beweis stellen dürfen, bevor Verleger Konrad Delius den studierten Sportjournalisten als Chefredakteur zum BIKE-Magazin berief. Eine gute Idee? Die ersten Ausritte mit dem Mountainbike waren jedenfalls wenig ruhmreich: Renneinsätze in Willingen und beim Megavalanche in Alpe d’Huez endeten nach kapitalen Abflügen mit Knochenbrüchen, diverse Marathon-Starts in den Niederungen der Ergebnislisten. Mit rennsportlichen Lorbeeren konnte Josh Welz sich nie schmücken, die Fußabdrücke, die er im Unternehmen hinterließ, sind aber bis heute sichtbar: 2005 koppelte er von BIKE das FREERIDE-Magazin ab, 2016 griff er den E-Trend auf und formte das EMTB-Magazin. Entsprechend hüpft Josh zwischen den Disziplinen hin und her, wobei seine Begeisterung für flotte Downhills immer ausgeprägter war als sein Hang zur Askese. Nach nunmehr fast 25 Jahren Bike-Erfahrung hat Josh Welz im Light-E-MTB sein Lieblings-Sportgerät gefunden. Für ihn die ideale Symbiose aus Bio- und E-Bike.