“Ein Racebike mit Fokus auf Berge und Marathons” sei das überarbeitete 785 Huez laut des französischen Fahrradbauers. Dementsprechend fokussierte sich die Entwicklungsabteilung in Nevers auf einen möglichst leichten Carbonrahmen. 980 Gramm bringt dieser in mittlerer Rahmengröße auf die Waage. Ein ordentlicher Wert, den der einstige Pionier im Carbonrahmen-Bau dank hochwertiger Fasern und dünnwandiger Rohre realisiert. Mehr aber auch nicht. Ausgewiesene Leichtbau-Experten basieren auf bis zu 180 Gramm leichteren Rahmen, selbst aerodynamisch optimierte Boliden sind nicht viel schwerer. Zum Vergleich: Für das 795 Blade RS, das Arbeitsgerät beim Team Cofidis um Simon Geschke, nennt Look ein Rahmengewicht von 890 Gramm (Größe S). Komplettradgewichte des 785 Huez teilten die Franzosen nicht mit.
Bei der Rahmengeometrie geht die Neuheit einen Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort ein. Mit einem STR-Quotienten von 1,47 (Größe M) sitzt man weniger gestreckt als auf einem schnellen Wettkampfrad, aber sportlicher als auf einem langstreckentauglichen Marathonrad. Insgesamt fällt das Rahmen-Set unspektakulär aus und betont die Benutzerfreundlichkeit: Wartung und Positionsanpassung sind dank zweiteiliger Lenker-Vorbau-Kombi samt teilintegrierter Kabel und runder Sattelstütze samt externer Klemmung relativ einfach möglich. Aus der Zeit gefallen sind dagegen die serienmäßigen 25-Millimeter-Reifen. Gabel und Rahmen bieten immerhin Platz für bis zu 32 Millimeter breite Pneus.
Look bietet das 785 Huez in vier Ausstattungsvarianten zwischen 3390 und 6490 Euro an. Zudem ist ein Rahmen-Set für 2490 Euro erhältlich. Das Basismodell schaltet als einzige Version mechanisch, alle anderen Räder wechseln die Gänge auf Knopfdruck. Vorbau und Lenker sind bei allen Rädern aus Aluminium, Carbonfelgen kommen nur bei den beiden Top-Modellen zum Einsatz. Die Neuheit ist ab sofort in fünf Rahmengrößen erhältlich.

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