12 heures de Hohler BuckelPour la première fois, un parcours sans voiture

Kristian Bauer

 · 06.05.2026

12 heures de Hohler Buckel : pour la première fois, un parcours sans voiturePhoto : Foto: Heiko Kleinsorge
Hohler Buckel
​Seit 2017 veranstalten Besi & Friends das 12 Stunden Höhenmetersammeln am „Hohler Buckel“. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Spaß für einen guten Zweck – es gibt weder Leistungsdruck noch Rangliste. In diesem Jahr ist die Strecke erstmals autofrei.

​Die Stiftung Besi & Friends organisiert das 12 Stunden Höhenmetersammeln am Anstieg Hohler Buckel für Radfahrer: Erlaubt ist jede Radart – vom Rennrad über MTB, E-Bike, Liegerad bis zu behindertengerechten Fahrrädern. Das Charityevent 12 Stunden Hohler Buckel findet in Alzenau-Hörstein statt. Zwischen 6 und 18 Uhr können Teilnehmer so viele Runden fahren und Höhenmeter sammeln, wie sie können und möchten. Es steht den Teilnehmern frei, beliebig oft und beliebig lange Pausen einzulegen. Ein Rundkurs ist ca. 11 km lang und hat ca. 300 Höhenmeter. In diesem Jahr ist die Strecke erstmals für den motorisierten Verkehr gesperrt. Der Ort liegt in Bayern im Landkreis Aschaffenburg.

Hohler Buckel: Gemeinschaft steht im Vordergrund

Ziel der Veranstaltung ist das Sammeln von Spenden zugunsten Betroffener von Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen und natürlich in der Gemeinschaft Spaß auf dem Rad zu haben. Dazu kann jeder Teilnehmer bei seiner Anmeldung einen Cent-Betrag auswählen, den er je nach erfahrenen Höhenmetern spenden möchte. Die Spende ist freiwillig. Der Veranstalter ermittelt die Spendensumme und teilt sie dem Teilnehmer nach der Veranstaltung per E-Mail mit.

  • 12 h Hohler Buckel
  • Datum: So, 28.06.2026
  • Uhrzeit: von 6 bis 18 Uhr
  • Ort: Felsenkeller 6a, 63755 Alzenau (Bayern)
  • Starter: Limitierte Startplätze für Einzelstarter, Teams, Staffeln
  • Modus: Ausdauerwettbewerb mit Rundenzählung für den guten Zweck; kein Rennen, keine Zeitnahme, keine „Siegerehrung“

Hintergrund Besi & Friends

Die Stiftung Besi & Friends wurde von Andreas „Besi“ Beseler gegründet, der 1992 an Multipler Sklerose erkrankte. Der Grundstein der Gemeinschaft wurde 2013 gelegt, als Besi eine 3.800 Kilometer lange Radfahrt durch Kanada unternahm, um Mut und Hoffnung zu schenken. Sponsoren zahlten pro gefahrenem Kilometer, insgesamt kamen über 26.000 Euro zusammen, wodurch weitere Unterstützer aufmerksam wurden. Die Gemeinschaft wuchs rasch: Von Anfang an waren es nicht nur MS-Betroffene, sondern Menschen mit Rheuma, ALS, Diabetes, Querschnittslähmung, Morbus Crohn, Morbus Bechterew und weiteren Erkrankungen. Heute fahren, laufen oder schwimmen über 1.200 Menschen in ganz Europa im Besi & Friends-Trikot.

Bis 2018 flossen mehr als 320.000 Euro an die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung, die sich für MS-Erkrankte einsetzt – finanziert durch Sponsorengelder, Unterstützer und Besi & Friends-Veranstaltungen. Mit dem wachsenden Netzwerk entstand der Wunsch nach einer festen, strukturierten Basis, um Förderungen transparent zu steuern und Sponsoren stärker zu binden. Daher beschlossen Besi gemeinsam mit Christian Schierhorn und Markus Schönherr Ende 2018 die Gründung einer Stiftung.

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Kristian Bauer was born in Munich and loves endurance sports - especially in the mountains. He is a fan of the Tour de France and favours solid racing bike technology. He conducts interviews for TOUR, reports on amateur cycling events and writes articles about the cycling industry and trends in road cycling.

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