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Halt mal!

Teaser Bild Moderne Helme sind leicht, luftig und sehen gut aus – mit der Anpassung aber haben viele Radler Probleme. Wir zeigen, wie’s geht.
 

 

Moderne Helme sind leicht, luftig und sehen gut aus – mit der Anpassung aber haben viele Radler Probleme. Wir zeigen, wie’s geht.

 

Schwierigkeitsgrad: für jedermann machbar

Sie benötigen dafür:

  • Material: gegebenenfalls Schere, Feuerzeug, Nähnadel und Faden

 

Pflege-Tipps:

  • Waschen Sie Helmpolster und Riemen regelmäßig mit lauwarmem Wasser und etwas Waschmittel aus. Halten Sie beim vorsichtigen Lösen der Klett-Polster das aufgeklebte Gegenstück in der Helmschale fest.
  • UV-Licht lässt Kunststoff schneller altern. Legen Sie Ihren Helm nicht dauerhaft in die pralle Sonne – und schon gar nicht auf die Heckablage im Auto.

 

1. Bestmöglichen Schutz und Tragekomfort bietet ein Radhelm nur, wenn er die Stirn bedeckt.

2. Oft zu beobachten: Sitzt der Helm zu weit hinten, sind Gesicht und Stirn beim Sturz kaum geschützt. Außerdem kann ein falsch sitzender Helm beim Sturz auf rauem Asphalt leicht nach hinten vom Kopf gerissen werden.

3. Passen Sie den Helm zuerst an Ihren Kopfumfang an. Die meisten Helme sind dafür am Hinterkopf mit einem Drehknopf oder unterschiedlichen Schiebemechanismen ausgerüstet.

4. Bei Schiebesystemen müssen die Tasten oder Riegel zum Verschieben gleichzeitig gedrückt werden. Achten Sie darauf, dass Sie immer beide Seiten symmetrisch verschieben.

5. Für einen so kleinen benötigten Kopfumfang wäre die Schale zu groß. Der große Abstand zwischen Schale und Haltering verschlechtert die Schutzwirkung.

6. Die Helmschale passt, wenn man den Helm mit den Händen nur wenig seitlich verdrehen kann. Das Haltesystem ist dann richtig eingestellt, wenn der Helm auch mit offenem Kinngurt beim Bücken auf dem Kopf bleibt.

7. Die Riemen sollten gleichmäßig und straff vor und hinter den Ohren anliegen, das senkt die Windgeräusche. Tragen Sie die Bügel Ihrer Radbrille über den Gurten, das verstärkt den Effekt. Aber Vorsicht: Beim Stopp erst die Brille absetzen – sonst schleudern Sie die mit den Helmgurten in hohem Bogen weg!

8. Bei den Gurtverstellern sind Dreh- und Klappmechanismen üblich. Verschieben Sie die Schnallen oder verändern Sie die Länge der einzelnen Riemenabschnitte durch Ziehen so, dass die Gurte dicht vor und hinter den Ohren verlaufen – nicht darüber!

9. Stellen Sie zuerst den längeren der beiden Riemen ein – meistens der, an dem sich die Schlossaufnahme befindet. Führen Sie den Riemen durch die geöffnete seitliche Schließe und den Helmverschluss. Eventuell müssen Sie die Riemenlänge zwischen den beiden Seiten ausgleichen.

10. Kontrollieren Sie die Position des Riemens im Heck des Helmes. Je nach Gurtsystem läuft der Riemen frei oder wird von einem Stopper gehalten. Justieren Sie gegebenenfalls nach und regulieren Sie dann die Länge des Riemens mit dem Schlossstecker.

11. Der Helmverschluss soll unter dem Kinn sitzen und weder auf Kehlkopf noch Kieferknochen drücken. Positionieren Sie das Schloss leicht aus der Mitte – es kann sonst drücken, wenn man den Kopf auf die Brust senkt.

12. Alles gleichmäßig? Am korrekt eingestellten Helm verlaufen die Riemen und Riemen-Dreiecke exakt symmetrisch.

13. Wenn Sie das Haltesystem endgültig eingestellt haben, können Sie die Riemen mit einer Schere knapp hinter der letzten Halteschlaufe kürzen. Verschmelzen Sie die Schnittstellen der Kunstfaserriemen in der Flamme eines Feuerzeugs. Perfektionisten nähen die losen Enden der Riemen zusammen.

1. Bestmöglichen Schutz und Tragekomfort bietet ein Radhelm nur, wenn er die Stirn bedeckt.

2. Oft zu beobachten: Sitzt der Helm zu weit hinten, sind Gesicht und Stirn beim Sturz kaum geschützt. Außerdem kann ein falsch sitzender Helm beim Sturz auf rauem Asphalt leicht nach hinten vom Kopf gerissen werden.

3. Passen Sie den Helm zuerst an Ihren Kopfumfang an. Die meisten Helme sind dafür am Hinterkopf mit einem Drehknopf oder unterschiedlichen Schiebemechanismen ausgerüstet.

4. Bei Schiebesystemen müssen die Tasten oder Riegel zum Verschieben gleichzeitig gedrückt werden. Achten Sie darauf, dass Sie immer beide Seiten symmetrisch verschieben.

5. Für einen so kleinen benötigten Kopfumfang wäre die Schale zu groß. Der große Abstand zwischen Schale und Haltering verschlechtert die Schutzwirkung.

6. Die Helmschale passt, wenn man den Helm mit den Händen nur wenig seitlich verdrehen kann. Das Haltesystem ist dann richtig eingestellt, wenn der Helm auch mit offenem Kinngurt beim Bücken auf dem Kopf bleibt.

7. Die Riemen sollten gleichmäßig und straff vor und hinter den Ohren anliegen, das senkt die Windgeräusche. Tragen Sie die Bügel Ihrer Radbrille über den Gurten, das verstärkt den Effekt. Aber Vorsicht: Beim Stopp erst die Brille absetzen – sonst schleudern Sie die mit den Helmgurten in hohem Bogen weg!

8. Bei den Gurtverstellern sind Dreh- und Klappmechanismen üblich. Verschieben Sie die Schnallen oder verändern Sie die Länge der einzelnen Riemenabschnitte durch Ziehen so, dass die Gurte dicht vor und hinter den Ohren verlaufen – nicht darüber!

9. Stellen Sie zuerst den längeren der beiden Riemen ein – meistens der, an dem sich die Schlossaufnahme befindet. Führen Sie den Riemen durch die geöffnete seitliche Schließe und den Helmverschluss. Eventuell müssen Sie die Riemenlänge zwischen den beiden Seiten ausgleichen.

10. Kontrollieren Sie die Position des Riemens im Heck des Helmes. Je nach Gurtsystem läuft der Riemen frei oder wird von einem Stopper gehalten. Justieren Sie gegebenenfalls nach und regulieren Sie dann die Länge des Riemens mit dem Schlossstecker.

11. Der Helmverschluss soll unter dem Kinn sitzen und weder auf Kehlkopf noch Kieferknochen drücken. Positionieren Sie das Schloss leicht aus der Mitte – es kann sonst drücken, wenn man den Kopf auf die Brust senkt.

12. Alles gleichmäßig? Am korrekt eingestellten Helm verlaufen die Riemen und Riemen-Dreiecke exakt symmetrisch.

13. Wenn Sie das Haltesystem endgültig eingestellt haben, können Sie die Riemen mit einer Schere knapp hinter der letzten Halteschlaufe kürzen. Verschmelzen Sie die Schnittstellen der Kunstfaserriemen in der Flamme eines Feuerzeugs. Perfektionisten nähen die losen Enden der Riemen zusammen.

 

 

Text: Dirk Zedler, Fotos: Daniel Simon

 



09. November 2005
 
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