Trainingsgeräte

Ausprobiert: Blackroll

Eva Stammberger am 20.12.2009

Unter Rollentraining verstehen Radsportler eigentlich etwas anderes – doch Übungen mit der ”Blackroll” sind ebenfalls sinnvolles Training. Den 30 Zentimeter langen Hohlzylinder aus styroporartigem Kunststoff, den es früher nur in den USA gab, verwenden inzwischen auch hierzulande Physiotherapeuten, Fitnessclubs und Spitzensportler.

Mit der Rolle ist vieles möglich: Man kann muskulären Problemen wie Verspannungen ebenso zu Leibe rücken wie seine Koordination fördern, die Wirbelsäule mobilisieren oder Fehlbelastungen ausgleichen. Besondere Stärke des Gymnastik-Utensils sind sogenannte myfasziale Release-Techniken: Verklebte Muskelfaserbündel werden dabei gelockert und (wieder) in einen optimal funktionsfähigen Zustand ausgerichtet. Dazu rollt man beispielsweise mit Nacken, Oberschenkeln oder Waden über die liegende Rolle, was vor allem beim ersten Mal recht schmerzhaft sein kann, sich aber bald bessert. Auch Koordinationsübungen – etwa auf der Rolle zu stehen – sind schwieriger als gedacht, was vor allem zeigt, dass hier Handlungsbedarf besteht. Eine runde Sache gegen die negativen Folgen von einseitigem Training auf dem Rad.

Bezug/Infos/Gymnastiktipps: www.blackroll.com

Vertrieb auch unter Telefon 0700/53776787

Preis: 29,90 Euro

Eva Stammberger am 20.12.2009
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