Test: Radcomputer Test: Radcomputer
Radcomputer

Test: Radcomputer

Manuel Jekel am 17.06.2006

Manchmal ist weniger mehr: Also haben wir zwölf Tachos in den TOUR-Test geschickt, die sich auf elementare Funktionen wie Distanz-, Geschwindigkeits- und Zeitmessung beschränken. (TOUR 6/2006)

Mancher Rad-Computer liefert seinem Nutzer 50 oder mehr Informationen zugleich. Für Technik-Freaks ohne Angst vor dicken Handbüchern mag dies eine reizvolle Herausforderung sein. Viele Radler empfinden die Datenflut, die aus diesen Alleskönnern sprudelt, hingegen als Informations-Overkill. Sie verlangen von einem Tacho nicht viel mehr, als dass er verrät, wie weit, wie schnell und wie lange sie gefahren sind.

Dafür bietet der Markt eine Vielzahl einfacher, preiswerter Radcomputer. Meist handelt es sich dabei um Geräte, bei denen Rechner und Sensor per Kabel verbunden sind. Optische Nachteile gegenüber drahtlosen Computern machen diese Tachos wett, indem sie Strom sparen. Drei Jahre Lenker-TV mit einer Batterie sind bei den Verkabelten keine Seltenheit.

Die zwölf getesteten Basis-Rechner erfüllten ihre wesentliche Aufgabe – die Messung der Streckenlänge – gut. Auf einer exakt vermessenen Teststrecke von 5,0 Kilometern lagen die Abweichungen zwischen 20 und 70 Metern. Hochgerechnet auf 100 Kilometer zählen die Computer also zwischen 400 Meter und 1,4 Kilometer mehr oder weniger. Sie taten das auch noch nach sechsstündiger, intensiver Beregnung in der TOUR-Sprühkammer, sodass die Gehäuse einem ordentlichen Landregen standhalten dürften.

Diese Radcomputer finden Sie im PDF-Download:

Bicycles Bic 13, Cateye Velo 5 und Velo 8, Ciclocport CM 204 und CM 208, M-Ighty 10, Sigma BC 506 und BC 906, Trelock FC 410 und FC 605, VDO C08 und C1

Manuel Jekel am 17.06.2006
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