Radcomputer

Einzeltest: Polar Multifunktionsuhr

Matthias Borchers am 20.03.2009

Endlich mal eine einfach zu bedienende Software, allerdings sind die Knöpfe etwas klein geraten.

Wo habe ich mich denn so verausgabt? Was war die Höchstgeschwindigkeit auf der letzten Abfahrt? Wenn Ihnen diese Fragen nach der Feierabendrunde keine Ruhe lassen, könnte das neuste Zubehör zur Trainingsverwaltung von Polar für Sie interessant sein. Der GPS-Sensor “G3 W.I.N.D.” funkt nach dem Einschalten laufend Positionsdaten an den Pulsmesser, der neben Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Höhenmetern nun auch die gefahrene Strecke aufzeichnet. Positiver Neben effekt: Der Computer errechnet aus den GPS-Daten Wegstrecke und Geschwindigkeit – Gabelsensor und Speichenmagnet entfallen. Einen Trittfrequenzsensor gibt es als Zubehör. Nach dem Training kann man die Wegstrecke am PC in Google Earth betrachten, die Entwicklung des Pulses entlang der Strecke wird in Ampelfarben angezeigt. Die mitgelieferte Auswertungssoftware lässt mit ihrem großen Funktionsumfang auch bei anspruchsvollen Freunden der Trainingsstatistik kaum Wünsche offen. Der GPS-Sensor sitzt in einem wasserdichten und robusten Kunststoffgehäuse, das handliche Gerät passt locker in Sattel- oder Trikottasche. Es wiegt zirka 80 Gramm und wird mit einer handelsüblichen Mignonzelle betrieben. Der G3-Sensor funktioniert vorerst nur zusammen mit den “RS800”- Modellen; das Set mit dem “RS800CX” kostet 499,95 Euro, der GPS-Sensor einzeln 129,95 Euro.

PLUS: Software einfach bedienbar; viele Funktionen; Streckendarstellung inklusive Pulsdaten auf Google Earth

MINUS: kleines, nicht spiegelfreies Display; kleine Knöpfe erschweren die Bedienung; GPS-Empfänger am Rad schwierig zu befestigen

Bezug/Info: Polar Electro, Telefon 06152/9236-0,

www.polar-deutschland.de

Matthias Borchers am 20.03.2009
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